Delmenhorst - Das alltägliche Leben kommt in „Frau Müller muss weg“ am Sonntag, 3. November, um 20 Uhr im Theater „Kleines Haus“ in Delmenhorst auf die Bühne. Denn im neuen Spielplanhit des Erfolgsdramatikers Lutz Hübner haben fünf Elternvertreter einer vierten Grundschulklasse Lehrerin Frau Müller um eine Unterredung gebeten, um ihr zu sagen, was sie von ihr halten: Nämlich nichts.
Unfähige Lehrerin
Mütter wie Väter sind sich einig: Nicht die eigenen Sprösslinge sind Schuld an dem miserablen Leistungsstand der Klasse, sondern allein die unfähige Lehrerin. Deshalb heißt die Parole und der Titel des Theaterstückes: Frau Müller muss weg. Sachlich und fair soll das Gespräch geführt werden – das haben die Eltern sich vorgenommen. Aber schon nach kurzer Zeit spielt Objektivität keine Rolle mehr und es geht ans Eingemachte: Vorwürfe, Beleidigungen, Beschimpfungen bringen die Stimmung auf den Nullpunkt...
Lutz Hübner ist der meistgespielte deutschsprachige Gegenwartsdramatiker, heißt es in der Ankündigung. In seinen Werken zeichne er mit Gespür für Komik und in einer direkten, witzigen Sprache lebensnahe Figuren, die den Abgründen des Alltäglichen ausgeliefert sind.
„Stoff zum Nachdenken“
Wie in Hübners „Blütenträume“ sorgen auch in „Frau Müller muss weg“ immer wieder überraschende Pointen für Spaß und gute Unterhaltung, aber auch für anregenden Stoff zum Nachdenken und Diskutieren, heißt es. Die Regie übernimmt Kay Neumann.
Für das Theaterstück sind noch Karten vorhanden. Die Karten sowie Informationen gibt es im Theater „Kleines Haus“ unter
