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NWZonline.de Region Delmenhorst

GASFORUM: Protest gegen Delmenhorster Stadtwerke nimmt zu

13.01.2006

DELMENHORST DELMENHORST - Bitterböse Post werden die Ratsherren in den nächsten Tagen erhalten. Bislang 91 Unterzeichner fordern darin die sofortige Absetzung des Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke, Sascha Voigt, der Mitglied des Stadtrats ist. Vergeblich habe man in den vergangenen Monaten auf eine Auskunft zum Gasaufpreis gewartet: „Wir erhielten Hohn, Missachtung und Drohbriefe“, heißt es in dem Papier, dass auf der jüngsten Sitzung des Gasforums in der Gaststätte „Zum Tell“ präsentiert wurde.

Hauptthema war (die NWZ berichtete) die mögliche Gründung einer Gas- beziehungsweise Energie-Genossenschaft. Hierzu stellte Mathias Fiedler vom Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften die Vorteile einer solchen Vereinigung vor: Man selbst bestimme, was mit etwaigen Gewinnen geschehe und erhalte eine größtmögliche Transparenz bei den Preisen. Eine Genossenschaft habe viel mit einem Verein gemeinsam: „Man kann ein- und auch austreten.“ Nicht eine hohe Dividende, sondern die Bedarfsdeckung stehe hierbei im Vordergrund. Für den Verbraucher ändere sich bei der Versorgung nicht viel. Gas werde eingekauft, ins deutsche Gasnetz eingespeist und gelange schließlich in die Haushalte. Man müsse sich „nur“ mit den Stadtwerken auf einen Ausspeisungsvertrag einigen.

Dass Genossenschaften im Energiesektor funktionieren können, machte Stefanie Usbeck von der Vereinigung „Windfang“ deutlich. „Wir produzieren zehnmal so viel Strom wie wir selbst verbrauchen.“ Über die Gewinne verfüge man als Genossenschaft.

Das überzeugte offenbar viele der mehr als 150 Gäste im überfüllten Saal. 53 erklärten schriftlich ihre Absicht, in die Genossenschaft, deren Gründung nun eine Gruppe vorbereitet, einzutreten.

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