NWZ -Bericht „Stadtrat: Zweite IGS soll beantragt werden“ vom 19. Oktober

Es ist ein Trauerspiel, wie unsere Politik und leider auch die Verwaltung die Eltern, Schüler und Wähler verschaukelt. Da wird eine Elternbefragung zur IGS durchgeführt, und weil die Zahlen nicht eindeutig pro IGS sind, werden sie schön gerechnet. Es wird von den o.g. bewusst in Kauf genommen und gehofft, dass die 2. IGS vom Kultusministerium abgelehnt wird, nur, um dann den „Schwarzen Peter“ Hannover zuschieben zu können. Das ist unehrlich und verlogen und überdies auch noch Zeit raubend. Hätte man den Ratsbeschluss zur Gründung einer 2. IGS zurückgenommen und stattdessen die Erweiterung der bestehenden IGS um 1 bis 2 Züge beschlossen, wäre allen Betroffenen besser gedient gewesen und dieses hätte auch schneller umgesetzt werden können, da dieses nur der Schulbehörde angezeigt werden braucht.

Jetzt wird aber aus reinem Populismus und Rechthaberei die Schullandschaft total verunsichert, weil keiner weiß, wann und von wem darüber entschieden wird, da ja auch noch eine Landtagswahl ansteht. Politik und Vernunft verhalten sich hier wie Feuer und Wasser.

Den meisten Politikern ist gar nicht klar, was auf den Spiel steht. Die BBS 1 und 2 haben schon Alarm geschlagen, weil sie um ihr gymnasiales Angebot bei fallenden Schülerzahlen fürchten. An der RS Holbeinstraße sowie an der HS West Stubbenweg stehen alle Räder still, weil keiner weiß, was kommt, und die RS Süd bekommt auch noch ihr Fett weg. (...)

Lothar Mandalka Delmenhorst