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NWZonline.de Region Delmenhorst

Rückhaltebecken ist „im Prinzip einsatzbereit“

27.04.2013

Delmenhorst /Ganderkesee Das Hochwasserrückhaltebecken in Schlutter ist nach Worten des Vorstehers des Ochtumverbandes Heiko Stubbemann „im Prinzip einsatzbereit“. Bis zum Jahresende sollen die Restarbeiten abgeschlossen sein. Damit wird das Rückhaltebecken drei Jahre später fertig als ursprünglich geplant. Stubbemann: „Zuerst waren die Fördermittel sehr bescheiden. Nach dem Elbe-Hochwasser wurden vom Land zugesagte Gelder in Hitzacker benötigt. Aber vor allem hat das Wetter für Verzögerungen gesorgt. “

Nach dem Hochwasser 1998 begannen die Planungen für das für den Ochtumverband bisher größte Hochwasserschutzprojekt. Im Jahr 2000 begannen die Standortuntersuchungen, 2004 folgte der erste Spatenstich. Ursprünglich ging der Verband noch von Kosten in Höhe von fünf Mio. Euro aus. Die tatsächlichen Kosten werden laut Stubbemann bei 19,2 bis 19,5 Mio. Euro liegen, auch wegen eines gegenüber dem Ursprungsentwurf erhöhten Deiches auf 5,60 Meter an seiner höchsten Stelle und wegen unerwarteter Munitionsfunde. Die Kosten werden zu 70 Prozent vom Land Niedersachsen übernommen, mit 30 Prozent beteiligt sich die Stadt Delmenhorst. Das zwei Kilometer lange Becken, das wegen der Höhe des Deichs als Talsperre gilt, bietet Stauraum für 1,8 Millionen Kubikmeter Wasser.

Der Ochtumverband-Vorsteher ist zufrieden, dass das Becken jetzt fertig wird: „Die Landesmittel laufen aus, wir haben es gerade noch rechtzeitig geschafft.“ Jetzt hofft Stubbemann auf fünf bis sechs Wochen durchgehend gutes Wetter, damit auf die noch nicht befestigten Deichabschnitte die Lehmschicht aufgebracht werden kann. Mitte Juni soll die Brücke am Schlutterdamm fertiggestellt werden.

Wolfgang Bednarz
Delmenhorst
Redaktion Delmenhorst
Tel:
04221 9988 3

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