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NWZonline.de Region Delmenhorst

Rund 1000 Schulkinder mehr

17.09.2016

Delmenhorst Die Delmenhorster Grundschulen stehen angesichts der Flüchtlingskinder aus Nahost, vor allem aber wegen der gestiegenen Zuwanderung von Familien aus den EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien, vor immensen Herausforderungen. Besuchten bislang rund 2700 Kinder die Grundschulen, werden es bald 1000 mehr sein. Das berichtete der neue Fachbereichsleiter Hero Mennebäck, Nachfolger von Arnold Eckardt, vor dem Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Noch im vergangenen Jahr, auf der Basis der Schulentwicklungsplanung vor Beginn des Flüchtlingszustroms im September 2015, standen aufgrund sinkender Schülerzahlen Schulschließungen im Raum. „Wir hätten im Sommer 2015 Schulen schließen können“, sagte Mennebäck. 35 Unterrichtsräume wären nicht mehr genutzt worden, erinnerte Arnold Eckardt. Es sei im Rückblick ein Glücksfall, dass man das nicht getan hätte. Andere Kommunen seien angesichts der Zuwanderung bei gleichzeitig voreiliger Aufgabe von Schulstandorten bei den Beschulungskapazitäten in einer weniger komfortablen Lage als Delmenhorst.

„Eine neue Schulentwicklungsplanung muss jetzt dringend angegangen werden“, empfahl die Ausschussvorsitzende Andrea Meyer-Garbe. Mennebäck gab zu bedenken, dass man nur bei den Flüchtlingskindern auf verlässliche Zahlen aufgrund der Zuweisungsbescheide des Landes zurückgreifen könne. Die EU-Zuwanderer hingegen „kommen einfach in die Stadt“.

Wegen der ungleichen Verteilung der Neubürger im Stadtgebiet kämen einzelne Delmenhorster Grundschulen an ihr Limit, so Mennebäck weiter. Um eine gleichmäßige Verteilung der Zuwandererkinder auf die Grundschulen zu erreichen, müssten die Schuleinzugsgrenzen punktuell aufgehoben werden. Auch die Beförderung der Kinder zur Schule per Taxi sei in diesem Zusammenhang ein Thema, über das man reden müsse, sagte Mennebäck.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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