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NWZonline.de Region Delmenhorst

„Sehe keine Veranlassung zurückzutreten“

19.02.2015

Delmenhorst Der fraktionslose Grünen-Ratsherr Henning Suhrkamp will den gegen ihn verhängten Strafbefehl wegen Besitzes von kinder- und jugendpornografischem Material nicht akzeptieren und geht in die Berufung. Der Kommunalpolitiker war – wie berichtet – am vergangenen Dienstag vor dem Amtsgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt worden. Auch die Staatsanwaltschaft hat Rechtsmittel eingelegt. Das teilte Amtsgerichts-Direktor Hans-Peter Teetzmann am Mittwochmorgen mit. Nun wird sich das Oldenburger Landgericht mit der Sache befassen müssen. „Die Verhandlung vor dem Landgericht wird zeigen, dass ich unschuldig bin“, betonte Suhrkamp am Mittwoch gegenüber dieser Zeitung.

Hintergrund: Schuldspruch gegen Henning Suhrkamp, NWZ, 11. Februar 2015

In der Sitzung des Rates am Dienstag plante der 44-Jährige, eine persönliche Erklärung zu verlesen. Auszug: „Mir ist bekannt, dass viele von Ihnen meinen Rücktritt erwarten. Aber: Ich bin unschuldig und sehe daher keine Veranlassung zurückzutreten.“ Dazu kam es nicht, weil er auf Anraten des Oberbürgermeisters der Sitzung fernblieb.

Sein Amt als Pressesprecher des Tierschutzvereins Delmenhorst und Umgebung hat Suhrkamp indes niedergelegt, „um aufgrund der um seine Person anhaltenden Diskussionen dem Tierschutz in Delmenhorst allgemein und dem Tierschutzverein insbesondere nicht zu schaden“, wie die 1. Vorsitzende des Vereins Uta Kämmerer am vergangenen Sonntag mitteilte (die NWZ  berichtete). Hintergrund ist, dass potenzielle Unterstützer des Tierschutzhofs Spenden an die Bedingung geknüpft haben, dass Suhrkamp sein dortiges Amt niederlegt. Seine Funktion als Leiter der „Wilden Tierbande“ – der Kinder- und Jugendgruppe des Tierschutzvereins – übt Suhrkamp bereits seit längerer Zeit nicht mehr aus.

Schon nach Bekanntwerden der Ermittlungen gegen ihn hat die Grünen-Ratsfraktion Suhrkamp den Fraktionsstatus aberkannt. Noch am Tag des Urteils war er von seiner ehemaligen Fraktion aufgefordert worden, sein Ratsmandat niederzulegen.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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