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Service Senioren gezielt helfen mit neuem Netzwerk

Julia Zube

Delmenhorst - Circa 22 000 bis 23 000 Seniorinnen und Senioren leben in Delmenhorst, 8000 Menschen mit Behinderung wohnen hier. Sie alle haben spezielle Bedürfnisse und benötigen Ansprechpartner, wenn es um Alltagsfragen geht.

Busfahrten für Senioren

Institutionen, die für die Anliegen dieser Bürger zuständig sind, gibt es viele. Seniorenbeirat, Arbeiterwohlfahrt, Seniorenberatung, Bauverein. Vertreter dieser Institutionen haben sich nun – auf Initiative des Seniorenbeirats – in den Räumen des Bauvereins getroffen, um darüber zu beraten, wie man künftig besser zusammenarbeiten kann. Ziel ist die Entstehung eines großen Netzwerkes, das dem Informationsaustausch dient.

„Es gibt zahlreiche Informationsveranstaltungen für Senioren. Aber was nutzt es, wenn diese kaum besucht werden, weil niemand davon weiß“, moniert Ulf Kors, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates. Damit in Zukunft besser koordiniert und geplant werden kann, notierten die einzelnen Vertreter ihre Wünsche und Vorstellungen – aber auch ihre Angebote – auf einer Tafel.

Nicole Zakrzewski vom Bauverein bietet beispielsweise Busfahrten für Senioren an. Des Weiteren stellt der Bauverein seine Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Auch die Volkshochschule wurde mit ins Boot geholt. „Wir bieten spezielle EDV-Kurse für Senioren an“, so Kai Reske von der VHS. Auch Bewegungsangebote können genutzt werden.

Einen übersichtlichen Handzettel mit allen wichtigen Kontaktdaten wünscht sich Dorothee Engelke von der Seniorenberatung. „Unser größtes Problem ist, dass viele gar nicht wissen, dass es uns gibt“, so Engelke.

Rollatortraining

Auch die Arbeiterwohlfahrt bietet einiges für Senioren oder Menschen mit Behinderung an. „Demnächst planen wir ein Rollatortraining“, sagt Dagmar Rüffert vom Seniorenstützpunkt der Awo. Dies stößt auf breite Zustimmung, auch von Bernd Neumann, Vorsitzender des Behindertenbeirats. „Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass die Leute gar nicht wissen, welche Fördermittel ihnen zustehen – beispielsweise beim Umbau zur barrierefreien Wohnung.“

Mehr Informationen für Senioren aber auch untereinander – das ist das erklärte Ziel der Beteiligten. Beim nächsten Zusammentreffen soll dann zusätzlich noch der Integrationsrat mit ins Boot geholt werden.

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