Delmenhorst - Intensiv arbeiteten fünf Schülerinnen des Max-Planck-Gymnasiums in den vergangenen drei Monaten an zwei Plakatideen für die „Mitternachtshallen“ des Kriminalpräventiven Rates (KPR). Ganz zum Schluss kam Rungpairin Suttichote, Kristina Erlenbusch, Natascha Szymanski, Jessica Kronhardt und Celina Arndt dann eine neue Idee. Innerhalb einer halben Stunde gestalteten sie ein drittes Plakat – und dieser gemeinsame Entwurf siegte.

Eine Jury aus Vertretern des KPR, der Jugendkunstschule (JuKu), der Stiftung der Johannis-Freimaurerloge „Lessing an der Delme“, des Vereins zur Förderung der kommunalen Kriminalprävention und des Maxe wählten das spontane Werk der fünf Elftklässlerinnen auf Platz 1.

„Mit Werbung wollen wir neue junge Leute erreichen“, sagt Ruth Steffens, Geschäftsführerin des KPR. Sie hatte die JuKu-Leiterin um Hilfe bei der Gestaltung eines Plakates gebeten. „Unsere Kinder sind aber kleiner“, sagt JuKu-Leiterin Bärbel Schönbohm.

Sie stellte den Kontakt zum Maxe her. Gemeinsam mit der Kunstgrafikerin der JuKu, Julia Vogel, arbeiteten die fünf Schülerinnen des Kunstleistungskurses an den Plakaten. Die Stiftung der Johannis-Freimaurerloge unterstützte den Workshop mit 500 Euro.

Ein Grafiker wird nun das handgemachte Plakat in eine druckfähige Version bringen, bevor es in Zukunft für die „Mitternachtshallen“ wirbt: Freitags können Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren in der Sporthalle „Am Stadion“ oder in der „Wehrhahnhalle“ von 22 Uhr bis Mitternacht gemeinsam Sport machen.