Delmenhorst - Mehr Platz für Wohnhäuser in Delmenhorst: Eine bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche zwischen Neuenbrücker Weg und Tannenweg in Heidkrug soll teilweise in Bauland umgewandelt werden. Die Änderung des Flächennutzungsplanes und der entsprechende Bebauungsplan wurde bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Verkehr diskutiert.
Seit Anfang der 1990er Jahre habe es Bauwünsche für Wohngebäude auf dieser Fläche gegeben, erläuterte Elke Tewes-Meyerholz während der Sitzung. Sie stellte zwei Varianten eines städtebaulichen Konzepts für die rund 45 000 Quadratmeter große Fläche vor , die auch an die Worpsweder Straße, die Ritterhuder Straße und die Vegesacker Straße grenzt.
In der ersten Variante sind bei einer jeweiligen Größe von rund 600 Quadratmetern 49 Baugrundstücke für Einzel- und Doppelhäuser vorgesehen. Die Grundstücksgröße für eine Doppelhaushälfte würden bei circa 400 Quadratmetern liegen.
Die Grundstücke sind so angeordnet, dass innerhalb der Fläche in „lockerer Bauweise“ kleine Quartiere aus mehreren Häusern entstehen. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Vegesacker Straße, die Worpsweder Straße und den Großen Tannenweg.
Die Variante B unterscheidet sich in erster Linie dadurch, dass Teile der Fläche von Bebauung frei bleiben und so insgesamt 35 Grundstücke auf der Fläche zur Verfügung stünden. Verkehrlich wäre das neue Wohngebiet über die Vegesacker Straße und den Großen Tannenweg angebunden.
„Wir unterstützen, dass hier neue Wohnbauflächen entstehen sollen“, sagte Annette Schwarz (CDU), sah allerdings Verbesserungsbedarf bei der Erschließung des Gebiets. Gegen die Bebauung und für die Erhaltung der Grünfläche sprach sich hingegen Gerhard Berger (SPD) aus. Das Verhältnis von Nein- zu Ja-Stimmen hielt sich bei der Abstimmung die Waage, der Ausschuss erteilte keine Empfehlung an den Verwaltungsausschuss.
