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Aktualisiert vor 38 Minuten.

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NWZonline.de Region Delmenhorst

Stadt schafft mehr Stellen für Erzieher

22.06.2017

Delmenhorst Das Land Niedersachsen versucht die Personalsituation bei den Kindertagesstätten zu verbessern und gibt 300 Millionen Euro frei an seine Kommunen. Delmenhorst erhält 1,5 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen zusätzliche Stellen geschaffen werden – begrenzt auf zwei Jahre. Besonders durch den Zuzug von vielen Geflüchteten sei der Bedarf an Kindergartenplätzen gestiegen. In den Standorten Düsternort, Stedinger Straße und Breslauer Straße sei der Bedarf hier am größten. Mit der neuen Quik-Richtlinie erhält die Stadt bis Ende 2018 1,5 Millionen Euro. Die Zeit für die Maßnahme läuft schon seit dem 1. Januar dieses Jahres. Erst jetzt wurde das Geld freigeschaltet. So werde es schwer, kurz vor der Sommerschließzeit der 25 Kitas das Geld rückwirkend sinnvoll einzusetzen. Die Richtlinie läuft bis 2021 – es besteht die Möglichkeit zur Verlängerung.

„Wir wollen nicht nur zusätzliche Erzieher einstellen, sondern auch pädagogische Sozialassistenten. Beide ist sehr schwierig“, betonte Gerd Galwas, Fachdienstleiter für Kindertagesbetreuung der Stadt Delmenhorst. Aktuell reichten die Mitarbeiter in den Delmenhorster Kitas kaum aus, um die Kinder adäquat zu betreuen. Mit dem neuen Angebot sollen Quereinsteiger animiert werden, sich für den Erzieherberuf zu begeistern. Diese müssten dann eine verpflichtende Zusatzqualifikation absolvieren. Die Qualifizierung umfasst 160 Unterrichtsstunden und soll begleitend zur Tätigkeit in der Kita erfolgen. „Wir dürfen nicht immer nur auf die Quantität, sondern müssen auch auf die Qualität schauen“, erklärte Erwin Drefs, Sprecher der Kindertagesstätten.

Ein Grund, warum ein so großer Mangel an Erziehern herrscht ist besonders gravierend. „Der Beruf des Erziehers ist nicht attraktiv genug. Sie verdienen zu wenig. Das Land muss sich Gedanken machen. In NRW gibt es ein duales System“, kritisierte Galwas die Erzieherausbildung in Niedersachsen. Während der schulischen Ausbildung bekämen die Azubis kein Geld und hätten keine Arbeitserfahrung. Weiterhin hoffe er, dass mit den qualifizierten Quereinsteigern nicht die Standards einer Erzieherausbildung leiden. „Wir müssen genau schauen, wer in Frage kommt“, sagte Drefs.

Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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