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NWZonline.de Region Delmenhorst

Das Delmenhorst Der Zukunft: Studenten wollen Autos aus der City verbannen

30.01.2016

Delmenhorst Der Platz „Am Vorwerk“ ist attraktiv gelegen, mitten in der Innenstadt. Hier Autos parken zu lassen ist eine Verschwendung von Ressourcen. Das gilt auch für das Vosteen-Gelände zwischen Oldenburger und Ludwig-Kaufmann-Straße, wo zum Beispiel ein Reha-Zentrum oder eine Schwesternschule Platz finden könnte, finden zwölf Architekturstudenten des 1. bis 3. Semesters der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth.

Unter dem Arbeitstitel „Neue Chancen in Delmenhorst“ haben sie in einem Workshop im Oktober vergangenen Jahres städtebauliche und stadtplanerische Fragestellungen untersucht. Im Fokus des Workshops unter Leitung des Dozenten Dr. Frank Pantel stand die Delmenhorster Innenstadt.

Am Donnerstagabend präsentierten die Studierenden die Ergebnisse an Stellwänden im großen Sitzungssaal des Rathauses. „Sie haben mit externer Brille auf die Stadt geschaut“, lobte Fritz Brünjes, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Verkehr im Delmenhorster Rathaus, die Arbeit der Studierenden. Das gäbe Anregungen, auf die man, wenn man Vorgaben zu erfüllen habe, nicht komme.

Wie wahr. In der Tat spielt der Primat des Einzelhandels mit seinem Wunsch nach geschäftsnahen Parkflächen in den Entwürfen der Mittzwanziger keine große Rolle mehr. „Bei der Innenstadtentwicklung dürfen wir uns nicht nur auf den Handel konzentrieren. Innenstädte sind auch ein Platz für Soziales, Kulturelles und Wohnen“, fand Dozent Pantel. Nichtsdestotrotz drücke er der Stadt die Daumen, dass es mit der Hertie-Revitalisierung klappt. Zum Thema Wohnen in der City hatte sich ein Student Gedanken gemacht, Mehrgenerationenhäuser, „junges“ und familienfreundliches Wohnen ins Spiel gebracht.

Das Thema „Autos raus“ taucht in den Entwürfen, die die Studierenden für Delmenhorst fertigten, immer wieder auf. Eine Idee war, an den Eckpunkten der Innenstadt Parkhäuser oder Parkdecks in anderweitig genutzten Gebäuden zu bauen.

Das Josef-Hospital sehen Pantel und die Studierenden als einen „wesentlichen Impulskern für die Innenstadt“, an den man bei der Stadtentwicklung anknüpfen solle. Ein Student: „Das Krankenhaus sollte sich breiter aufstellen.“

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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