Delmenhorst - Wie kann man eine Hassrede kontern? Und wie Jugendliche vor Tätowierungen schützen? Schüler am Max-Planck-Gymnasium sprachen beim Verbundwettbewerb „Jugend debattiert“ aktuelle Fragen.

Die älteren Jahrgänge (10. bis 12. Klassen) stritten konstruktiv über die Themen „Soll jeder Schultag mit einer Stunde Fitness beginnen?“ und „Soll für die Nutzung von Sozialen Medien eine Klarnamenpflicht eingeführt werden?“. Gerade das letzte Thema führte zu engagierten Auseinandersetzungen der Schüler, die sich in Pro und Contra positionieren mussten.

Vor einer beachtlichen Schulöffentlichkeit mussten sich die insgesamt 20 Teilnehmer diesen oder anderen wichtigen ethischen und politischen Fragen stellen. Die jüngeren Jahrgänge (8. und 9. Klassen) hatten es auch schon mit gesellschaftspolitischen Themen zu tun: „Soll ein Mindestalter für Körpermodifikationen eingeführt werden?“ und „Soll an allgemeinbildenden Schulen die handwerkliche Ausbildung gestärkt werden?“ lauteten die Themen.

Die Schüler reflektierten die Problematik von Tätowierungen und Piercings bei Minderjährigen kritisch Gedanken. Dass dies gut gelang, bewiesen der starke Applaus und die Diskussionen danach auf den Fluren, die den Schulalltag angenehm bereicherten.

Bei den jüngeren Schülern setzten sich Philipp Wessolowski, Michelle Azadzoy und als Erstplatzierte Melina Nguyen durch. Bei den Älteren siegten Charlotte Ufert, Lysanne Lüthje und als Erstplatzierter Vincent Elfgang. Diese Schüler vertreten das „Maxe“ beim Regionalverbundwettbewerb am 1. Februar in Oldenburg.