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NWZonline.de Region Delmenhorst

Rhetorik: Tagesaktuelles auf dem Stundenplan

22.01.2016

Delmenhorst Bei dem Schulverbundwettbewerb „Jugend debattiert“ am Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst standen dieses Mal aktuelle und schulbezogene Debattenthemen im Vordergrund. „Jugend debattiert“ behandelt die Königsdisziplin der Rhetorik, die Debatte. Die Schüler setzen sich dabei in festen Rollen von Pro und Contra mit tagesaktuellen, politischen oder werteorientierten Themen auseinander.

Die zehnten bis zwölften Jahrgänge stritten unter anderem konstruktiv über die Themen „Soll der Verkauf von Smartphones an Kinder unter zwölf Jahren verboten werden?“ oder „Sollen Auswahlverfahren für Ausbildungsplätze bis zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch anonymisiert durchgeführt werden?“. Gerade das letzte Thema führte zu Auseinandersetzungen der Schüler.

Chancengleichheit oder umfassende Rechte des zukünftigen Arbeitgebers bei der Auswahl der Kandidaten? Als Einstieg diente dabei die Flüchtlingsdebatte, vor deren Hintergrund die Gefahr eines unterbewussten Rassismus bei der Bewerberauswahl deutlich vor Augen trat. Vor einer beachtlichen Schulöffentlichkeit mussten sich die 20 Teilnehmer ethischen und politischen Fragen stellen.

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Die achten und neunten Jahrgänge hatten es ebenfalls mit politischen Themen zu tun, die aber das Schulleben am „Maxe“ betrafen. „Sollen alle Schüler ab Klasse acht unserer Schule verpflichtet werden, sich für Flüchtlingskinder in Delmenhorst zu engagieren?“ lautete ein Thema. Die Debattanten mussten Vor- und Nachteile aktueller Diskussionen über die Unterstützung von Flüchtlingen abwägen.

Dass dies gut gelang, bewiesen der starke Applaus und die Diskussionen danach. Bei den Jüngeren setzten sich Vincent Elfgang, Elia Tonagel und Ceyda Pala durch, bei den Älteren Katharina Borchers, Yasemin Say und Henrik Hellmann. Sie vertreten das „Maxe“ beim Regionalverbundwettbewerb am 26. Januar an der IGS. Dort wird über die Frage debattiert, ob Hitlers „Mein Kampf“ im Unterricht eingesetzt werden soll.

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