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NWZonline.de Region Delmenhorst

„Traum vom Turm“ wird endlich wahr

15.11.2016

Delmenhorst Mit „Es war einmal...“ beginnt die Geschichte des neuen Glockenturms der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Stephanus in Delmenhorst. Denn bereits vor sieben Jahren hatte die Gemeinde beschlossen, einen neuen Glockenstuhl samt zweiter Glocke zu bauen. Aber erst seit kurzem steht die Holzkonstruktion an ihrem Platz.

„Es ist Urzeiten her, dass die Gemeinde Pläne hatte, eine Kirche mit einem Turm zu bauen, so dass wir auch von außen als Kirche zu erkennen sind. Dieses Vorhaben scheiterte wohl am Geld. Der Traum vom Turm ist jedoch geblieben“, schilderte Pastorin Barbara Bockentin. Es gibt einen Turm mit Glocke auf dem benachbarten Stift, aber eben nicht präsent im vorderen Bereich des Gemeindehauses am Stickgraser Damm.

Vor sieben Jahren erfolgte dann aber der Beschluss zum Bau des Glockenturms, vor drei Jahren begann die konkrete Planung.

Aber auch dann lief nicht alles reibungslos. Von vier angefragten Zimmereibetrieben, meldeten sich nur zwei, außerdem mahlten die Mühlen der Bürokratie langsam. Nun, nach drei Jahren der Planungszeit, wird der neue Glockenturm mit einem Fest und einem vorherigen Familiengottesdienst am Sonntag, 27. November, eingeweiht.

„Wir werden nun verstärkt von außen als Gemeinde wahr genommen, was sehr schön ist“, freut sich Pastorin Nele Schomakers über das Werk von Zimmermeister Michael Frese aus Bremen. „So einen Glockenturm zu bauen, ist schon etwas Besonders. Dass macht man vielleicht nur einmal im Leben“, erläutert Frese die Auftrags-Arbeit.

Rund 35 000 Euro hat das neue Aushängeschild der St. Stephanus Gemeinde gekostet. Die zweite Glocke ist eine Dauerleihgabe vom Blockhaus in Ahlhorn. Auch hier war das Vorgehen komplizierter, als es zunächst schien. „Es können nicht einfach zwei Glocken zusammen aufgehängt werden. Da musste zunächst Probe gehört und auch ein Schallgutachten erstellt werden“, erläutert Dorlis Woltjen vom Gemeindekirchenrat.

Mit dem Glockenfest am 27. November, das mit dem Gottesdienst um 11 Uhr beginnt, wird auch ein neues Konzept vorgestellt: „Unsere Gemeinde ist um die St. Paulus Gemeinde, auch um den Kindergarten, gewachsen. Deswegen wollen wir Familien in den Fokus der Kirchenarbeit nehmen“, so Bockentin. „Der Fahrplan wird gerade entwickelt. Wir planen mehr Familiengottesdienste und Gottesdienste für die Kleinsten“, so Schomakers.

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