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NWZonline.de Region Delmenhorst

Wenn aus zwei Jahren 33 werden

07.06.2017

Delmenhorst„ Als ich kam, hatte ich geplant, zwei Jahre zu bleiben“, sagt Dr. Johann Böhmann, Chefarzt der Kinderklinik und wohl einer der bekanntesten Mediziner des Delmenhorster Krankenhauses Josef-Hospital (JHD) überhaupt. Nun sind es 33 Jahre geworden. Im Jahr 1984 fing Böhmann nach Stationen in Kassel und Bremen in Delmenhorst als Oberarzt an. 1992 wurde er Chefarzt der Kinderklinik mit 9,5 Ärzten und 18 Pflegekräften. Bald aber, zum 1. Oktober, wird der 66-Jährige den Staffelstab an einen jüngeren Kollegen, Matthias Viemann, weitergeben.

Wer Dr. Böhmann kennt, ahnt es schon: Er plant mitnichten, sich gänzlich von der medizinischen Bühne zu verabschieden. „Ich möchte die wissenschaftlichen Aktivitäten im Verein ,Gesundheit im Kindesalter‘ fortsetzen, das ist mein Hobby. Und ich hoffe dabei auf die Unterstützung durch das Krankenhaus und die Stadt. Ich will die Arbeit professionalisieren. Das kann man nicht alles von Spendengeldern machen.“

Matthias Viemann (51) studierte in Hannover und Kiel Medizin. In Kiel arbeitete er von 1993 bis 2007, seitdem ist er, unterbrochen von einem zweijährigen Intermezzo in Delmenhorst, als Oberarzt für Kinderheilkunde am Klinikum Oldenburg tätig. Viemann wohnt in Oldenburg, seine Familie lebt in Neustadt an der Ostsee. „Ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit wird die Betreuung von schwerer erkrankten Kindern sein“, sagt der Mediziner, dessen besonderes Augenmerk den Herz-Kreislauferkrankungen gilt. Im ambulanten Bereich plane er die Kardiologie am JHD weiterzuentwickeln. „Das mache ich schon wegen der vielen persönlichen Bindungen“, sagt er. Die kinderkardiologische Ambulanz war Viemanns Tätigkeitsfeld am ehemaligen Klinikum Delmenhorst, an dem er von 2012 bis 2014 bereits tätig war.

Und sonst? „Schwimmen, Radfahren, Laufen, das ist mein Ding“, erzählt der angehende Chefarzt der Kinderklinik. Wobei er stets darauf achte, dass er seine Grenzen – und das ist sicherlich auch im Sinne seines neuen Arbeitgebers – nicht überschreitet.

Eine neue Gewichtung erhält an der Kinderklinik der Kinderschutz. Leitungspersonen sind heute besonders gehalten, mögliche Spuren von psychischen oder physischen Misshandlungen, die die kleinen Patienten in der Familie erleiden, zu erkennen und diesen Dingen nachzugehen. Dazu finden für das Personal Fortbildungen statt.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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