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NWZonline.de Region Delmenhorst

FERIENAKTION: Wie aus Abfällen Windräder werden

17.07.2008

DELMENHORST Nicht alles, was nicht mehr gebraucht wird, muss weggeworfen werden. Dass man aus Abfall nämlich sehr nützliche Dinge bauen kann, zeigt ein Projekt, das das Hasporter Jugendhaus Treff in den Sommerferien anbietet. Drei Tage lang begibt sich Jugendhausleiter Jörg Mehrens mit den Teilnehmern auf die Spur der Windkraft. Aus alten Recyclingmaterialien und Altteilen, etwa einem Fahrraddynamo und Abflussrohren, baute er mit den jungen Bastlern Windräder.

Am Dienstag hatte das Projekt begonnen, bereits am Mittwoch waren die Minikraftwerke halbwegs fertig. Nur mit dem Strom hatten die Bastler noch Probleme. Aber dafür bleibt ja heute noch genügend Zeit. Wenn alles klappt, kann mit dem Windrad ein Radio betrieben werden, erzählt Mehrens. Für Elektrogeräte indes reiche die Spannung und Stromstärke nicht aus. Aber für ein selbst gebasteltes Akku-Ladegerät. Hier würde die Windkraft zum Laden von Batterien für etwa Taschenlampen reichen.

Changmo Meinken und sein Bruder Hyunmo sind sich noch nicht sicher, wofür sie ihr Windrad gebrauchen wollen. „Vielleicht stellen wir es aufs Dach“, sagt Hyunmo. Am Dienstag waren sie noch die einzigen, die an Mehrens Projekt teilnahmen. Am Mittwoch stieß dann noch Janik Stürenburg dazu. Ursprünglich waren acht freie Plätze zu vergeben.

„Projekte, in denen Kinder selbst kreativ werden sollen und zum Beispiel basteln, sind immer weniger beliebt. Angesagt sind heute Ausflüge wie in den Serengeti-Park“, berichtet Mehrens. Changmo und Hyunmo wollten eigentlich auch an einem Ausflug teilnehmen, doch alle Plätze waren schon belegt. Stattdessen galt es nun, Hammer, Zange und Bohrer in die Hand zu nehmen und Windräder zu bauen. Als besondere Herausforderung stellte sich das Schleifen heraus. Der Repeller, wie die Flügel des Windrades fachmännisch genannt werden, mussten nämlich „flach zulaufend und rund abgeschliffen“ werden, wie Mehrens erklärt. Und das brauche Zeit und werde schnell langweilig.

Changmo, Hyunmo und Janik aber haben durchgehalten. Und wenn auch das mit dem Strom noch klappt, können sie an diesem Nachmittag zu Hause einen geeigneten Standort für ihre Minikraftwerke suchen.

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