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NWZonline.de Region Delmenhorst

Neues Deichhorst: Wie Konversion gelingen kann

13.05.2017

Delmenhorst „Es ist schon sehr beeindruckend, was hier entwickelt wurde.“ Der Besuch des Stadtteils „Neues Deichhorst“ im Delmenhorster Westen auf dem Gelände der ehemaligen Caspari-Kaserne war für Friedhelm Boginski, Bürgermeister von Delmenhorsts Partnerstadt Eberswalde, etwas Besonderes. Auf Einladung von Walter und Christian Hohnholt von der Firma Diva-Bau, die das „Neue Deichhorst“ entwickelte, besuchten Boginski und Mitglieder des Eberswalder Partnerschaftskreises am Freitag den Stadtteil, um sich über die Konversion ehemals militärisch genutzter Liegenschaften zu informieren. Konsens war, dass diese im „Neuen Deichhorst“ mit einer altersmäßig gut durchmischten Bevölkerung, Grünzügen, sozialen, kulturellen und Nahversorgungs-Angeboten beispielhaft gut gelungen ist.

„Auch in Eberswalde haben wir etliche alte Militärbrachen“, so Boginski zu seinem Interesse am „Neuen Deichhorst“. „Zu DDR-Zeiten waren dort 40 000 sowjetische Soldaten stationiert. Die waren nicht besonders sorgfältig beim Abzug.“ Und weil das Wohnen in der Hauptstadt Berlin immer teurer wird, rechnet Eberswalde mit einem verstärkten Bevölkerungszuwachs in den kommenden Jahren. Dem müsse man mit neuen Baulandflächen Rechnung tragen. Boginski: „Mit der Bahn sind Sie in 31 Minuten von Eberswalde mitten in Berlin.“

„Auch ein neuer Stadtteil kann Charme haben“, betonte Diva-Bau-Seniorchef Walter Hohnholt während des Gesprächs in der Seniorenresidenz „Villa Rosengarten“. „Man muss nicht immer die gleichen Wege gehen und uniforme Stadtrand-Siedlungen bauen.“ Prompt lud Boginski Hohnholt zu einem Besuch in Eberswalde ein, damit der sich die dortigen Militärbrachen einmal ansehen kann.

Am 22. Juni 2018 wird die Städtepartnerschaft zwischen Delmenhorst und der 41 000-Einwohner-Stadt im Brandenburgischen 25 Jahre alt. „Unsere Motivation war, die Vorurteile von ,Ossis‘ gegenüber ,Wessis‘ und umgekehrt aus den Köpfen herauszukriegen“, so Birgitt Hellenbach, Vorsitzende des Partnerschaftskreises in Eberswalde. Die Verbindung zwischen beiden Städten entstand in der Wendezeit, als Mitarbeiter der Stadt Delmenhorst die Stadt Eberswalde beim Aufbau von Verwaltungsstrukturen nach westlichem Vorbild unterstützten.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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