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NWZonline.de Region Delmenhorst

Schulen: ,Wollten wissen, warum das so ist‘

16.02.2017

Delmenhorst Was tun, wenn man sich in der Wildnis verlaufen hat und einen der Durst überkommt? Wie man schmutziges Wasser in einen halbwegs trinkbaren Zustand überführen kann, wollten Florian Heinken, Mika Brandt und Christoph Meie wissen. Sie untersuchten verschiedene Materialien, mit denen man das Wasser filtrieren kann – mit einem erstaunlichen Ergebnis: „Erde ist am effektivsten“, so Florian, der bereits zum dritten Mal an dem „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb teilnahm. „Man könnte es trinken, aber man sollte es noch mal erhitzen.“ Mika: „Wir haben Materialien genommen, die man in der Natur findet.“ Auch Sand eigne sich relativ gut, würde aber viel von der Flüssigkeit binden. Das Trio aus den Klassen 6b, 8a und 8c des Max-Planck-Gymnasiums stellte seine Versuchsreihe beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“, der Ende vergangener Woche in Emden stattfand. Für die nächste Runde reichte es zwar nicht, aber für einen guten dritten Platz im Bereich Geo- und Raumwissenschaften.

Mit einem Sonderpreis Chemie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Papenburg kehrten Stella Peter, Alicia Gehrmann und Lara Kruse, alle drei aus der Klasse 8d, aus Emden zurück. Sie trieb die Frage um, was einem beim Zwiebelschneiden die Tränen in die Augen treibt, wer dafür besonders anfällig ist und welche Hausmittel am besten dagegen wirken. Unter dem Arbeitstitel „Zum Heulen“ präsentierten sie ihre Ergebnisse in Emden.

Propanthiol-S-Oxid heißt die tränentreibende Verbindung, berichtet Alicia. Sie entsteht, wenn beim Schneiden eine schwefelhaltige Aminosäure von einem Enzym umgesetzt wird. „Das reizt die Schleimhäute“. Frauen „heulen“ schneller als Männer, Kinder schneller als Erwachsene. Effektiv schützen könne man sich mit einer Taucherbrille mit Schnorchel, berichten die Jungforscherinnen. Die setzt Alicia jetzt grundsätzlich beim Zwiebelschneiden auf. „Wir wollten einfach wissen, warum das so ist“, erzählt Lara. Dieselbe Gruppe nahm bereits im vergangenen Jahr am „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb teil, damals zum Thema „Granite“.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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