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NWZonline.de Region Delmenhorst

Talent: Zahlen und Formeln sind ihr Ding

04.03.2017

Delmenhorst Bruchrechnung oder Geometrie, Terme und Gleichungen sowie Funktionen auf Schulniveau gehören für Philipp Davydov (10d) und Lev Tarasyuk (9e) zu den leichteren Übungen. Die beiden 15-Jährigen Schüler des Gymnasium an der Willms­straße sind echte Mathe-Asse.

Kein Wunder also, dass Philipp und Lev regelmäßig bei der Mathe-Olympiade vertreten sind. An diesem deutschlandweiten Wettbewerb nehmen jährlich über 200 000 Schülerinnen und Schüler teil. Die besten 200 Mathe-Asse Niedersachsens trafen sich kürzlich beim Landesentscheid in Göttingen. Dabei belegten Philipp und Lev in ihrer Altersstufe jeweils den dritten Preis. Philipp ist damit der fünftbeste Zehntklässler in ganz Niedersachsen, Lev der viertbeste Schüler in der Klassenstufe neun. Sie waren die einzigen Delmenhorster Vertreter. „Das macht mich als Schulleiter natürlich stolz“, freute sich Stefan Nolting, denn da hin zu kommen sei schon eine Leistung.

Zeichnet man jede längsseitig verlaufende Kante und jede zweite breitseitig verlaufende Kante ausgehend vom Rand aus ein, so wird man genau 2016 Kanten einzeichnen müssen. Man sieht dann leicht, dass bei jedem Kästchen genau drei Kanten eingezeichnet wurden, wodurch weder Spieler A noch Spieler B Punkte erzielen konnten.

Rechnung: 37 x 36 + 19 x 36 = 2016

Philipp war nun schon fünfmal dabei, Lev das dritte Mal. Ihr bestes Ergebnis war bisher der zweite Preis. Der nach Altersstufen gegliederte Wettbewerb ab Klasse drei erfordert logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden.

Die beiden Hochbegabten werden von der Schule zusätzlich gefördert. Schulleiter Nolting ermöglicht ihnen zum Beispiel Besuche bei der TU Hamburg oder auch Exkursionen zu Unternehmen, um „ihr Potenzial voll auszuschöpfen“ und „ihnen Input von außen zu geben“. „Es wird immer wichtiger, sein Spektrum zu erweitern“, weiß auch die betreuende Lehrkraft Béatrice Gronau. Der Austausch mit der Uni oder Unternehmen „ist definitiv ein Mehrwert für uns“, wissen auch die beiden Schüler.

Und nun noch eine kleine Knobelaufgabe von den beiden Mathe-Cracks: Bei dem Spiel „Käsekästchen“ geht es darum, dass zwei Spieler (A und B) versuchen, auf einem 36 x 36-Feld, bestehend aus Quadraten, abwechselnd eine Kante eines Quadrats einzuzeichnen. Ist die von einem Spieler eingezeichnete Kante die letzte Randlinie eines 1 x 1-Quadrates, erzielt er einen Punkt. Ist es möglich, dass nach 2016 Zügen keiner einen Punkt hat? Na, wissen Sie es? Die Lösung gibt’s unten.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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