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Cyberangriff Juice Jacking: Wenn der Handy-Ladestopp zur Datenfalle wird

Öffentliche Ladestationen können zur Gefahr werden, wenn Cyberkriminelle sie nutzen, um Malware auf angeschlossene Geräte zu schleusen und sensible Daten abzugreifen.

Öffentliche Ladestationen können zur Gefahr werden, wenn Cyberkriminelle sie nutzen, um Malware auf angeschlossene Geräte zu schleusen und sensible Daten abzugreifen.

Hauke-Christian Dittrich/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Geht dem Smartphone unterwegs der Saft aus, bieten öffentliche Ladestationen die Lösung. Doch auch Cyberkriminelle machen sich diese häufig zunutze, und zwar um Malware auf die angeschlossenen Geräte zu schleusen und sensible Daten abzugreifen.

Das sogenannte Juice Jacking ist eine häufig auftretende Bedrohung. Dabei handelt es sich laut Tüv Süd um einen Datendiebstahl, der beim öffentlichen Aufladen von Mobilgeräten über USB-Anschlüsse an Ladestationen stattfindet, insbesondere an Orten wie Bahnhöfen, Flughäfen und Wartebereichen. Dies geschieht entweder durch direkte Datenübertragung über den USB-Anschluss oder durch Manipulation der Gerätesoftware. 

Wie schützt man sich vor Juice Jacking?

Der sicherste Weg, sich vor Juice Jacking zu schützen ist laut Tüv Süd die Wahl einer autarken Lademethode. Wer unterwegs den Handyakku wieder aufladen möchte, sollte deshalb vorzugsweise das eigene Ladekabel in der Tasche haben und dieses bei Bedarf direkt an eine herkömmliche Steckdose anschließen.

Keine Zeit, an einem Ort zu warten bis der Akku wieder voll ist? Wer unabhängig von öffentlichen Ladestationen sein möchte, greift am besten zu einer Powerbank. Diese sind nicht nur mobil, sondern funktionieren ausschließlich als externe Batterien und übertragen keine Daten. 

Um unerwünschte Zugriffe an öffentlichen Ladestationen zu verhindern, eignet sich ein USB-Datenblocker. Das ist ein kleines Gerät, das zwischen Ihrem Gerät und dem Ladeanschluss eingesteckt wird und nur den Stromfluss zulässt, aber die Datenübertragung blockiert, so Tüv Süd. 

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