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NWZonline.de Ratgeber Digitale Welt

Computer: Fünf richtig gut gealterte Spiele

23.10.2021

Berlin Point’n’Click-Adventures gehören zu den ältesten Genres der Spielewelt: Seit Mitte der 80er Jahre klicken und rätseln sich Fans durch bizarre Fieberwelten, SciFi-Dramen und klassische Rittergeschichten. Hunderte dieser Spiele sind in den letzten vier Dekaden erschienen. Fünf ganz besonders gute Adventures – echte Klassiker – wollen wir hier vorstellen. Und die beste Nachricht: Es gibt sie alle auch in überarbeiteten Versionen für heutige Computer.

Day of the Tentacle

„Day of the Tentacle“ ist von vorn bis hinten ausgesprochen bizarr: Drei Freunde reisen in Dixie-Toiletten durch die Zeit und müssen ein lila Tentakel aufhalten, das nach einem Chemie-Unfall plötzlich zwei kleine Ärmchen und den starken Wunsch hat, die Welt zu unterjochen. Präsentiert wird diese absurde Geschichte in einer Fiebertraum-Ästhetik voller unmöglicher Architekturelemente, schiefer Winkel und gekrümmter Innenräume.

Spielenswert weil: Day of The Tentacle mag zunächst geradezu abschreckend bizarr wirken. Hinter der Fiebertraum-Fassade verbirgt sich aber ein humorvolles und spannendes Zeitreise-Abenteuer.

The Secret of Monkey Island

„Hinter dir, ein dreiköpfiger Affe!“ Dieser seltsame Ausruf stammt aus einem echten Adventure-Klassiker: „The Secret of Monkey Island“, ein humorvolles Abenteuer über den jungen Guybrush Threepwood, der sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich ein Pirat zu werden.

Wie viel Spaß „The Secret of Monkey Island“ wirklich macht, beweist sein Ruf unter den Fans: Trotz seiner mittlerweile über 30 Jahre auf dem Buckel gehört das liebevoll gestaltete Adventure zu den bekanntesten und beliebtesten Point’n’Click-Titeln überhaupt. Deutlicher kann man „Spielempfehlung“ nicht mehr buchstabieren.

Spielenswert weil: Detailverliebte Pixelgrafik, ein Ohrwurm-Soundtrack, ein tollpatschiger Pirat in Ausbildung. Mit diesen Zutaten zauberte Lucasfilm Games 1990 ein unterhaltsames Adventure, das bis heute nichts von seinem Charme verloren hat.

Indiana Jones and The Last Crusade

Indiana Jones ist neben Lara Croft wohl der bekannte Archäologe der Welt. Aber tatsächlich peitschte sich der belesene Draufgänger in der Vergangenheit nicht nur durch Hollywood-Filme, sondern auch durch pixelige Spielwelten: „Indiana Jones and The Last Crusade“ erschien 1989 und ist das erste Point’n’Click-Adventure von Lucasfilm Games – ein gelungenes Debüt, das den Archäologen auf die Suche nach seinem Vater und den Heiligen Gral schickt.

Dutzende Rätsel warten, außerdem eine der wohl schönsten und aufwendigsten Intro-Sequenzen des gesamten Genres. Allein dafür lohnt sich das Reinspielen!

Spielenswert weil:Der Filmheld Indiana Jones kann auch Spiele – und das beweist „Indiana Jones and The Last Crusade“ eindrucksvoll. Viel Humor, viele Rätsel, darunter einige echte Kopfnüsse und wunderschöne Pixellandschaften warten auf die Spieler.

The Dig

Auch in „The Dig“ geht es um Archäologie. Allerdings stöbern Spielerinnen und Spieler hier nicht durch alte Ruinen und Wüstenlandschaften, sondern auf der Oberfläche eines Meteoriten. Der saust direkt auf die Erde zu. Ein kleines Expeditionsteam soll den gefährlichen Gesteinsbrocken sprengen und stößt dabei auf eine überraschende Entdeckung.

Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn „The Dig“ ist am spannendsten, wenn man nicht allzu viel über das Spiel weiß. Spannend: Star-Regisseur Steven Spielberg war als kreativer Impulsgeber Teil des Entwicklerteams von „The Dig“.

Spielenswert weil: „The Dig“ inszeniert mitten im Weltraum ein spannendes Kammertheater, in dem fünf Forscherinnen und Forscher die Hauptrolle spielen. Wendungsreich, dramatisch – und hin und wieder ausgesprochen knifflig.

Simon the Sorcerer

Eigentlich ist Simon, die namensgebende Hauptfigur in „Simon the Sorcerer“, ein ganz normaler Jugendlicher, der eines Tages aber dank eines magischen Buchs plötzlich in einer Fantasy-Welt strandet. Mit erstaunlich viel Humor erträgt Simon seine neue Rolle als Zauberer, der nun dem Oberbösewicht Sordid das Handwerk legen muss.

Humor wird in diesem Adventure des Jahres 1993 groß geschrieben und macht es zu einem kurzweiligen Abenteuer.

Spielenswert weil: Titelfigur Simon erträgt sein Schicksal mit einem sympathischen Langmut, der für viele lustige Momente und Begegnungen sorgt. Drumherum wartet ein handfestes Point’n’Click-Adventure, inklusive einfallsreicher Rätsel und wunderschön pixeligen Szenerien.

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