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NWZonline.de Ratgeber Digitale Welt

Computer: Neues Design – keine Kompromisse

17.09.2022

Berlin Auch Menschen, die sich eher weniger oder gar nicht mit Notebooks beschäftigen, konnten bislang das Macbook Air von Apple auf den ersten Blick erkennen. Das keilförmige Gehäuse, das an der dünnsten Stelle weniger als einen halben Zentimeter aufträgt, gilt seit seiner Premiere im Jahr 2008 als Design-Ikone. Schon die Präsentation durch Steve Jobs war legendär. Der Apple-Mitbegründer zog auf der Bühne lässig den ultraportablen Laptop aus einem Briefumschlag. Doch vor fast anderthalb Jahrzehnten wurde die Leichtigkeit mit schmerzhaften Kompromissen erkauft: kein DVD-Laufwerk, keine Buchse für ein Ethernetkabel und nur Platz für einen USB-Stecker.

Mit dem neuen Macbook Air M2 verabschiedet sich Apple nun vom Keildesign und steckt neueste Technik in ein superschlankes und flaches Aluminiumgehäuse – und muss dabei auch keine Kompromisse mehr eingehen. Apple hat dabei Gestaltungselemente der neuen Macbook-Pro-Modelle übernommen: mit abgerundeten Kanten und einer Aussparung für die Webcam.

Ausbalanciert

Das Gerät ist 11,3 Millimeter dick und bringt 1,24 Kilogramm auf die Waage. Das sind zwar nur 50 Gramm weniger als beim keilförmigen Vorgängermodell mit M1-Chip. Im Praxistest erwies sich das M2 aber als deutlich besser ausbalanciert und leichter auf dem Schoß zu halten. Das neue Macbook Air ist in vier Farben zu haben: Neben den üblichen Tönen Grau und Silber gibt es nun auch einen hellen Goldton („Polarstern“) und ein sehr dunkles Blau („Mitternacht“).

Das Display des Macbook Air M2 misst 13,6 Zoll in der Diagonale, im Vergleich zu 13,3 Zoll bei der M1-Variante, weil der Rahmen etwas schlanker geworden ist. An der Oberkante des Displays erscheint nun aber eine schwarze Einbuchtung (Notch), in der sich die Kamera sowie ein Helligkeitssensor befinden. Die fällt einem aber schon nach wenigen Stunden nicht mehr auf.

Im Vergleich zum M1 bemerkt man beim M2 aber sofort die verbesserte Helligkeit des Displays, was die Arbeit im Freien erleichtert.

Auf der Platine im Innern des Macbook Air M2 werkelt nun die zweite Generation der Hauptchips von Apple. Der Unterschied zur Vorgängerarchitektur von Intel ist enorm. So läuft eine Videobearbeitung auf einem M2-Gerät bis zu 15 Mal schneller ab als auf einem Macbook Air mit Intel-Chip. Der Unterschied zum M1 fällt dann aber viel geringer aus. Das Basismodell des Macbook Air M2 ist nun mit acht Grafikkernen ausgestattet, die teureren Modelle besitzen zehn solcher Kerne.

Ohne Lüfter

In der Praxis heißt das: Man kann nicht nur 50 oder mehr Tabs ist seinem Browser geöffnet haben, ohne Performanceeinbußen hinnehmen zu müssen. Das M2 ist auch in der Lage, stundenlange 4K-Videos reibungslos zu verarbeiten. Mit einer Dauerbelastung wie dem Export eines aufwendigen 8K-Projekts in Final Cut kann man das MacBook Air M2 aber doch ein wenig in die Knie zwingen. Da das Gerät ohne Lüfter auskommt, drosselt hier das System bei Bedarf die Leistung stark herunter, um eine Überhitzung zu verhindern.

Fazit: Mit dem Macbook Air M2 hat Apple einen ausgesprochen gelungenen Laptop auf den Markt gebracht. Das Design wirkt frisch, man vermisst keine Anschlüsse mehr. Der Bildschirm und der Sound überzeugen. Und eine Akkulaufzeit von rund zwölf Stunden reicht selbst für den längsten mobilen Arbeitstag.

Preisstaffelung

Ins Grübeln kommt man nur beim Blick auf die Preisliste. Das einfachste Modell mit 8 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher (RAM) und 256 GB SSD-Speicher startet bei knapp 1500 Euro. Das Modell aus unserem Test mit doppelt so großem SSD-Speicher reißt bei Käuferinnen und Käufern ein Loch von knapp 1730 Euro in die Kasse. Voll ausgebaut mit 24 GB RAM, zehn Grafikkernen und einer 2 Terabyte (2048 GB) großen SSD-Platte werden sogar knapp 3000 Euro fällig.

Um auch Käufer mit kleinerem Budget anzusprechen, hat Apple aber das Vorgängermodell mit M1-Chip im Programm gelassen. Das ist ab knapp 1200 Euro aufwärts zu haben.

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