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Technik Schneller und sparsamer: Apple TV 4K



Zock, Bumm! Das Apple TV 4K (3. Generation) ist mit seinem A15-Chip auch eine passable Spielekonsole. An Playstation und Co. reicht die Leistung aber nicht heran.

Franziska Gabbert

Zock, Bumm! Das Apple TV 4K (3. Generation) ist mit seinem A15-Chip auch eine passable Spielekonsole. An Playstation und Co. reicht die Leistung aber nicht heran.

Franziska Gabbert

Berlin - Mit Blick auf seine Fähigkeiten ist so ein Apple TV 4K ganz schön unscheinbar. Die Box bietet Zugang zu TV- und Musikstreaming, Apps, Spielen und Fitnessangeboten. Und sie kann das Smart Home steuern. Das alles steckt in einer kleinen Box zum Anschluss an den Fernseher, die in der dritten Generation nun auch noch um ein Fünftel kleiner ausfällt. Zeit für einen genauen Blick.

Das Gerät

Schwarze Box, 64 Gigabyte (GB) Speicher für Apps, Anschlüsse für Strom und HDMI, 169 Euro. Dazu eine elegante Alu-Fernbedienung – in der dritten Generation jetzt mit USB-C-Stecker zum Laden. Für 20 Euro mehr gibt es 128 Gigabyte und einen LAN-Anschluss.

Das Apple TV 4K ist das Portal zu Apples digitalen Services: Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade, Fitness+, Smart Home. Dazu gibt es über den App Store diverse Apps von TV-Mediatheken (Öffentliche und Privatsender sowie andere Streamingdienste) und Live-TV sowie etliche weitere Angebote.

Was ist neu?

A15 Bionic statt A12 Bionic heißt es im Inneren des neuen Apple TV. Den Unterschied zwischen beiden Chips merkt man sofort. Die Box startet schneller, Siri reagiert flinker, Suchergebnisse und Apps kommen rascher auf den Schirm. Mit dem A15 bleibt das Apple TV 4K auch eine zeitgemäße Spielekonsole. Dazu gibt es WLAN 6, was aber nur Eigentümer entsprechend ausgerüsteter Router merken.

Neu ist auch die Unterstützung für Video mit hohem Kontrast- und Farbumfang nach HDR10+ – Nutzer von Samsung TV-Geräten dürfte es freuen. Im Laufe des Jahres will Apple auch noch ein Update für QMS_VRR nachliefern. Dahinter verbirgt sich der reibungslose Wechsel zwischen Inhalten mit unterschiedlichen Bildraten. Soll heißen: Keine schwarzen Bildschirme mehr beim Wechsel - sofern der Fernseher das kann.

Worin unterscheiden sich beide Modelle des neuen Apple TV? Kurz gesagt: Eines kann alles, das andere noch etwas mehr. Im Grundgerät mit 64 GB steckt alles drin, was der Vorgänger auch konnte – nur der LAN-Port wurde gestrichen. Die Variante mit 128 GB Speicher und LAN-Port kann weiter per Kabel ins Netzwerk integriert werden – praktisch für schwachen WLAN-Empfang oder für Vielstreamer, die auf’s Kabel schwören. Außerdem unterstützt die LAN-Variante auch Smart-Home-Geräte mit Thread-Technologie und dem Matter-Standard.

wahre Innovation

Die wahre Innovation der dritten Apple TV-Generation liegt beim Stromverbrauch. Der A15-Chip hat eine geringere Wärmeentwicklung als der A12 im Vorgängermodell und braucht daher keinen Lüfter. Auch der Stromverbrauch ist um rund ein Drittel zurückgegangen. Für das Streamen eines 4K-Films braucht die dritte Generation knapp 2,3 Watt Strom, mit HDR sind es 2,46 Watt. Messungen an der Steckdose belegen das. Der Vorgänger braucht 3,25 respektive 3,52 Watt. Das ist in keinem der Fälle ein hoher Posten auf der Stromrechnung, aber: Weniger Verbrauch ist immer gut.

Was kostet es?

Mit einem Preis von 169 Euro für die Einstiegsversion mit 64 GB Speicher und 189 Euro für 128 GB Speicher und LAN-Anschluss ist die dritte Generation knapp 30 Euro günstiger als die Vorgängergeräte – bei doppelter Speichergröße. Allerdings hat Apple auch kürzlich angekündigt, die Abo-Preise anzuheben.

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