München - Wie smart: Immer mehr Geräte und Gegenstände im Alltag lassen sich vernetzen und fernsteuern. Damit steigt aber auch die Gefahr, dass Daten nicht gut genug gesichert werden. Speziell bei kritischer Infrastruktur daheim rät Timo Brauer vom Technikmagazin „Inside-digital.de“ dazu, immer noch eine alternative Steuermöglichkeit parat zu haben. „So sollte sich das smarte Türschloss zusätzlich mit einem traditionellen Schlüssel öffnen lassen und die Rollläden sollten manuell hochgefahren werden können, falls der Server des Herstellers mal nicht erreichbar ist.“
Bei einer komplett smarten Beleuchtung werden zudem meist trotzdem zusätzlich Schalter angeboten, die auch ohne Internetanbindung funktionieren. Vorsicht ist Brauer zufolge bei gebrauchten Geräten geboten: „Einige Smarthome-Geräte lassen sich nicht so einfach wie ein Smartphone oder Notebook auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, sondern sind möglicherweise noch mit dem Account des Vorbesitzers verknüpft.“ Hier sollten Kunden vorab prüfen, ob der Hersteller einen entsprechenden Support anbiete.
