• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Digitale Welt

Unsichtbare Attacke auf den PC

18.08.2009

BERLIN /BONN Eigentlich sollte auf jedem Computer ein Antiviren-Programm installiert sein. Doch so mancher hat das eben vergessen. Zu 100 Prozent kann man sich auf die Viren-Schnüffler sowieso nicht verlassen. Es wäre also praktisch, wenn man die Zeichen früh erkennen könnte, die für einen Schädlingsbefall auf dem Rechner sprechen. Doch das wird immer schwerer.

Ein Indiz für Schadprogramme – auch Malware genannt – sei eine deutlich verminderte Geschwindigkeit beim Hochfahren des Rechners oder beim Öffnen von Dateien, so die Experten des IT-Branchenverbands Bitcom in Berlin. Malware braucht wie jedes andere Programm Ressourcen und bremst den Computer daher aus.

Programme bremsen PC

Es kann aber auch an falsch installierter Software oder an einem schlecht konfigurierten Betriebssystem liegen. Und vor allem Windows-Systeme, die schon länger im Betrieb sind, neigen dazu, langsamer zu werden. Schließlich sammeln sich im Laufe der Zeit verschiedene Programme auf dem Rechner an, die ihn mehr und mehr bremsen. Bestenfalls hilft schon ein Blick in den „Task-Manager“ von Windows, um das Problem zu erkennen. Unter Windows XP lässt er sich über die Tastenkombination „Strg“, „Alt“ und „Entf“ aufrufen.

Doch während der Nutzer mit den vom Task-Manager aufgelisteten, gerade aktiven Anwendungen meist noch etwas anfangen kann, findet sich unter „Dienste“ eine für den Laien unverständliche Liste von Einträgen. Dann helfen zum Teil Programme wie das online kostenlos erhältliche „System Explorer“.

Computerviren aufspüren

Darüber hinaus bietet „System Explorer“ eine Einordnung dieser Einträge. Außerdem kann der Anwender vom Programm einzelne Dateien auf die Website Virustotal hochladen lassen. Der Analysedienst überprüft sie dann kostenlos auf Viren, Würmer, Trojaner und sonstige Schädlinge.

Die Experten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn kennen viele klassische Anzeichen für PC-Würmer: Das Betriebssystem kann auf bestimmte Laufwerke nicht mehr zugreifen, der Rechner startet nicht oder nur langsam, Dateien lassen sich nicht mehr ändern oder abspeichern. Beim BSI gibt es auch „Erste Hilfe“ bei Virenbefall.

Doch Schädlinge sind nicht mehr so leicht erkennbar wie früher, denn: „Malware will nicht mehr auffallen“, erklärt Prof. Harald Baier von der Hochschule Darmstadt.

www.bsi-fuer-buerger.de/infiziert/index.htm

System Explorer unter: system-explorer.softonic.de/

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.