DIGITALE-WELT Zeigt her eure Tattoos!
Das Tattoo von Jörg Krone aus Beverbruch (Garrel, Kreis Cloppenburg) zeigt die Anfangsbuchstaben der Namen seiner Kinder, eingebettet in ein Kunstwerk auf dem Oberarm. „Ich habe es mir stechen lassen, damit ich ihnen nahe bin“, schreibt er zu der Tätowierung.
Jörg Krone
Diese Tattoo-Trägerin hat sich die Namen ihrer Patenkinder Livie und Lea und das „C“ für ihre Mama Carolin stechen lassen.
Marei
Sandra Lindthammer hat sich in diesem Jahr mit 45 Jahren ihr erstes Tattoo zugelegt. Anlass war der Tod ihrer Mutter. „Die erste Herzfrequenz zeigte das Leben meiner Mutter, das in Flammen stehende Herz zeigt den Tod meiner Mutter und die zweite Herzfrequenz zeigt mein Leben.“
Sandra
„Straight Edge“ – mit diesem Tattoo bringt Oliver Pospischil seit Mai 2014 seine Abneigung zu Drogen, Alkohol und dem Rauchen zum Ausdruck.
Oliver Pospischil
Georg Reske aus Wardenburg trägt auf dem Unterarm ein Bild seines Sohnes Maik, der bei einem Unfall ums Leben kam. Dazu schreibt er: „Dank an Stephan.“
Georg Reske
Nicole Maluche (29) hat sich die Pfote von ihrer Dogge Murphy auf die Schulter tätowieren lassen. „Er ist erst eineinhalb Jahre alt, hat mir aber schon so viel Freude gemacht, das ich ihn unbedingt als Abdruck haben wollte“, sagt die 29-Jährige, die in einem Tattoo-Studio in der Oldenburger Innenstadt arbeitet.
Irmela Herold
Tätowierer Stephan Hanken bekommt von seinen Kunden oft erklärt, was die gewünschten Motive bedeuten sollen.
Hanken
Andrea Fejza aus Wildeshausen liebt Elfen. Das Tattoo symbolisiert für die 38-Jährige, die im Krankenhaus und als freiberufliche Kinder-und Jugendbuch-Autorin arbeitet, dass sie immer zu ihrer Familie steht. Es trägt die Namen von ihren Kindern und ihrem Mann. In der Mitte ist eine Kugel mit dem Namen der verstorbenen Tochter.
Andrea Fejza
Was Sarah Jeinsen schreibt, geht nun wirklich unter die Haut: „Das sind die ersten Herzschläge meines 3 Monate alten Sohnes (Julian Sören) nach einer schweren Herz OP, nachdem es anfing, wieder selbstständig zu schlagen!“
Sarah Jeinsen
Guðrún Erla Bjarnadóttir schreibt: „Ich habe mir vor kurzem dieses Tattoo machen lassen. Es ist ein Bahá´í Symbol. Ich wohne in Hafnarfjörður, Island, und komme oft nach Oldenburg, da mein Sohn und Familie dort wohnen.“
Guðrún Erla Bjarnadóttir
Bei Jennifer Jauken(26) aus Aurich fing der Hautschmuck 2009 mit Sternchen auf dem Bauch an. Nach dem Tod ihrer Großmutter 2011 ließ sie sich in einem Studio in Nürnberg deren Namen Monika als chinesische Schriftzeichen sowie Geburts- und Sterbedatum auf das Handgelenk tätowieren. Vor einem Jahr kam, ebenfalls in Nürnberg, ein Schiff auf der Innenseite des Oberarms hinzu. „Die drei Masten symbolisiere für mich die Säulen des Leben – Arbeit, Freundschaft, Liebesleben. Mal ist die See rau, mal ist Sonnenschein, aber irgendwann erreicht das Segelschiff den sicheren Hafen“, interpretiert die kaufmännische Mitarbeiterin bei Enercon.
Irmela Herold
Frank Poppen(36) aus Aurich hat als Tattoomotiv mit Flammen geliebäugelt, entschied sich dann aber für Ketten auf dem Oberarm. „Sie symbolisieren für mich die Zwänge, die man sich selbst auferlegt“, erklärt der 36-Jährige, der als technischer Mitarbeiter bei dem Windkraftanlagenbauer Enercon in Aurich in der Rotorblattfertigung arbeitet.
Irmela Herold
Denis Krick, Leiter der NWZonline-Redaktion, hat sich vor fünf Jahren ein Tattoo stechen lassen. „Ich hatte schon lange den Wunsch, aber keine Idee, wie es aussehen soll.“ Dann wurde Tochter Pirkko geboren. Mit diesem Lebensereignis stand das Thema fest, und bei der Ausgestaltung bekam er höchst professionelle Hilfe. Eine Dienstreise führte den Journalisten nach Tahiti, wo Tattoos ein Kulturgut sind. Auf den Körpern der Einheimischen werden ganze Familienchroniken verewigt, wenngleich abstrakt, berichtet Denis Krick. Und so entwarf ihm der Tätowierer seines Vertrauens das Motiv, das seinen Unterarm ziert: „Der äußere Kreis symbolisiert das Wasser des Hamburger Hafens, wo meine Frau und ich uns kennengelernt haben. In der Mitte steht unsere Tochter.“
Irmela Herold
Kreative Mutterliebe: „Mein Tattoo am linken Unterarm ist der Name meines einzigen Kindes auf Singwar Tengarin (elbisch). Mir gefiel das Schriftbild, und ich wollte keine Klarschrift, weil es nicht jeden was angeht, wie mein Kind heißt“, schreibt Bettina Gahrmann.
Bettina Gahrmann
Endlich Mama: „Mir wurde jahrelang gesagt, ich könnte keine Kinder bekommen und nun bin ich eine stolze Mami. Meine Kleine wird im Oktober 2 wie man sieht“, schreibt Manuela Hashagen aus Brake (37).
Manuela Hashagen
Die Großmutter für immer im Herzen und unter der Haut. Tina Fortmann schreibt: „Meine geliebte Großmutter starb nach kurzer plötzlicher schwerer Krankheit im September 2013. Viel zu schnell für uns alle... als Erinnerung habe ich mir den Engel stechen lassen... sie wird immer bei mir sein“
Tina Fortmann
Slawomir Roszczewski hat sich seinen „zweiten Geburtstag“ auf den Oberarm tätowieren lassen. „Hatte Knochenkrebs mit Amputation und da wurde ich aus dem Krankenhaus als gesund entlassen. Bin da sehr stolz darauf.“
Slawomir Roszczewski
