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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Dinklage

Verkehr: 41,8 Tonnen-Kolosse auf der A 1

30.01.2013

Dinklage Montag, 28. Januar, kurz vor 22 Uhr: Bei einsetzendem Nieselregen treffen sich auf dem Betriebshof der Dinklager Firma „Hilgfeort“ Fahrer und Personal der Bremer Spedition Pundt, Streifenwagenbesatzungen von der Autobahnwache Ahlhorn sowie Beamte vom Polizeikommissariat Vechta zu einer kurzen „Lage“.

Nur mit Begleitung

Das steht an: Zwei LKW-Fahrer liefern mit Tiefladern zwei je 41,8 Tonnen wiegende Röhrenelemente an die Firma „Ineos“, ein Chemieunternehmen in Wilhelmshaven, aus. Polizisten und Begleiter der Spedition sichern den 8,90 Meter breiten, 4,45 Meter hohen und 21,4 Meter langen Schwertransport. Für die Trucker ist es eine „ungewöhnliche“ Fuhre, doch sie zeigen sich gelassen: „Wir können mehr, 75 Tonnen sind drin.“

Als erste Hürde erweist sich die A 1-Auffahrt Lohne/Dinklage. Zuvor mussten bereits einige Begrenzungspfähle demontiert werden. An der Autobahnanschlussstelle halten Polizisten den Verkehr an. Einige LKW warten bis zu 15 Minuten. Dann rollt der von zahlreichen orangen und blauen Rundumleuchten in gespenstisches Licht getauchte Transport auf der „Hansalinie“ nach Norden.

Überholen ist nicht drin. Zu gefährlich, das haben Spediteure vorab mit den Beamten geklärt. Da bleibt den anderen Verkehrsteilnehmern nichts übrig, als sich dem Tempo der Kolosse anzupassen. Die sich durch die Nacht windende Fahrzeugschlange wächst zusehends. Sonst gibt es eine Probleme.

Nadelöhr vor dem Ziel

An der Raststätte Huntetal übergeben die Streifen aus Ahlhorn ihr „Riesenbaby“ gegen 0.30 Uhr an Oldenburger Kollegen. Eng wird es später, unter der A 29. Bei einer Durchfahrtsbreite von 8,97 Metern sorgen die 8,90 Meter des Transportes für so manchen Adrenalinstoß. Ein letztes Nadelöhr folgt, so die Polizei, „am Schleusentor kurz vor dem Ziel“. Doch auch da geht alles glatt. Schließlich ist es nach drei Uhr, als die Tieflader – übgrigens ohne Schrammen – an ihrem Bestimmungsort eintreffen.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/vechta 
Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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