Dinklage - Kaum war die Alarmierung gegen 15.45 Uhr raus, waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dinklage auch schon unterwegs, um am Dienstag einen brennenden Schweinestall im Dinklager Ortsteil Langwege zu löschen. Der Einsatz gelang, doch die rund 80 Schweine, die in dem Gebäude standen, konnten nicht gerettet werden. Sie waren bereits an dem Rauchgas verendet oder mussten durch einen Amtsveterinär getötet werden. Personen kamen nicht zu schaden. Der Stall wurde durch das Feuer komplett zerstört. Den Schaden schätzt die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt auf rund 300 000 Euro.

Auf dem Dach befand sich eine Photovoltaikanlage. Auslöser für den Brand dürften aber Schweißarbeiten gewesen sein. Hierbei entzündeten sich vermutlich durch den Funkenflug Restgase im Stall.

Um 17 Uhr konnte weitgehend Entwarnung gegeben werden. Die bis zu 40 Einsatzkräfte unter Leitung von Stadtbrandmeister Alfred Dinkelmann mussten nur noch mit Hilfe einer Wärmebildkamera das Gebäude nach weiteren Glutnestern absuchen und diese löschen.

Dinkelmann zeigte sich im Anschluss an den Einsatz zufrieden mit seinen Männern. Wie er mitteilte, musste auch keine Wasserversorgung organisiert werden. Das Wasser in den Tanks der Einsatzfahrzeuge hatte ausgereicht, um die Flammen zu löschen. Brandermittler der Polizei nahmen noch am Nachmittag ihre Arbeit auf.

Anuschka Kramer
Anuschka Kramer Team Nord