Dinklage - Die Dinklager Bürgerinitiative „A 1 unter Strom – nicht mit uns“ hat in den vergangenen Tagen Großplakate aufgestellt mit dem eindeutigen Appell, den Dinklager Burgwald nicht mit einer Stromtrasse zu zerschneiden. Neben dem Burgwald gibt es weitere Schutzgüter, die es nach Abwägung aller Gesichtspunkte erforderlich machen, auf eine Stromleitung in einer Höhe von bis zu 70 Metern entlang der Autobahn zu verzichten, sagt die Bürgerinitiative.
Die Bürgerinitiative Dinklage wird gemeinsam mit anderen Initiativen und den im Landkreis Vechta betroffenen Städten und Gemeinden weiterhin nachdrücklich dafür eintreten, dass eine andere Variante ausgewählt wird. Die Stromleitung wäre auf Grund einer Vielzahl von Gründen an anderer Stelle insgesamt weniger belastend, so die BI.
Zu diesem Thema wird es am 9. November auch eine Informationsveranstaltung in Dinklage geben. Sie beginnt um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Altes Gesellenhaus“ in Dinklage, Lange Straße 32. Zunächst werden Vertreter des Amtes für regionale Landesentwicklung und der Netzbetreibergesellschaften Tennet und Amprion ausführlich zum Vorhaben und zum Stand des Verfahrens Stellung nehmen. Anschließend besteht Gelegenheit zur Diskussion.
„Wir sind aus sachlichen Gründen davon überzeugt, dass eine Stromleitung nicht an die Autobahn gehört. Das St.-Florians-Prinzip gilt ausdrücklich nicht“,sagt Alt-Bürgermeister Heinrich Moormann im Namen der BI.
