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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Dinklage

INSTITUTIONEN: „Das Ehrenamt bewältigt den Alltag“

20.11.2007

KREIS VECHTA /DINKLAGE „Förderung der katholischen Erwachsenenbildung im Offizialatsbezirk Oldenburg“: Dieses Ziel verfolgt das Kolpingbildungswerk Land Oldenburg seit 40 Jahren. Am 31. Oktober 1967 trafen sich in Cloppenburg neun Gründungsväter, um den gemeinnützigen, den Vorgaben Adolph Kolpings folgenden, ehrenamtlich agierenden Verein aus der Taufe zu heben. Von den Männern der ersten Stunde, die die im Original erhalten gebliebene Zehn-Paragraphen-Satzung unterzeichneten, erleben das Jubiläum Manfred Carstens (Emstek), August Blome (Goldenstedt), Georg Grote (Vechta) sowie Josef Dumstorf (Bunnen) und Franz Kröger (Lindern).

Sie sind wie zahlreiche andere Gäste eingeladen, am Dienstag, 20. November, ab 19.30 Uhr zur „Geburtstagsfeier“ des Verbandes nach Dinklage zu kommen. Treffpunkt ist das, so Geschäftsführer Johannes Beering (Goldenstedt), bewusst gewählte „Kolpinghaus Dinklage“, neben seinem Vechtaer Pendant das einzige verbliebene Kolpinghaus im Oldenburger Land. Den Festvortrag zur „Bedeutung der Bildungsarbeit im Kolpingwerk“ hält der nordrhein-westfälische Kolpingwerk-Vorsitzende und CDU-Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling (Nottuln).

Zunächst galt es, die örtlichen Aktivitäten zu bündeln. 1975 kamen regionale Aktivitäten hinzu, 1985 startete der Bereich schulische Bildung. Weitere Eckpunkte der Arbeit bilden etwa die kostenlose Hausaufgabenhilfe für Grund- und Realschüler an bis zu zehn Standorten (1985 bis 1990) oder der Betrieb der katholischen Bildungsstätte Bad Zwischenahn (1999 bis 2004). Ein Dauerbrenner sind seit 1988 staatlich geförderte Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen unter 25 Jahren in Harkebrügge. Mit diesem Projekt, das am Sonntag, 25. November, von 10.30 bis 18 Uhr zu einem Tag der offenen Tür in die Grundschule einlädt, geht das Kolpingbildungswerk in die Förderperiode 2008 bis 2013 der Europäischen Union.

Das „Alltagsgeschäft vor Ort“ sieht Beering in der gesellschaftspolitischen Bildung. Die Stoßrichtung ist die Motivation zum Engagement für die Gemeinschaft. Denn, so sagte der Kolpingbildungswerk-Geschäftsführer, „das Ehrenamt bewältigt den Alltag“.

Übrigens: Derzeit gibt es im Oldenburger Land 59 Kolpingfamilien. Sie zählen 7500 Mitglieder.

Der Blick zurück beinhaltet

gleichzeitig auch Perspektiven für die Zukunft

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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