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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Dinklage

Nebenbuhler mit Laster von Straße gedrängt

14.11.2017

Dinklage Wegen Nötigung im Straßenverkehr ist ein 46 Jahre alter Mann aus Dinklage zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt worden. Ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Vechta hat das Oldenburger Landgericht am Montag in zweiter Instanz bestätigt. Nach Überzeugung des Gerichts hat der geschiedene Angeklagte den Rosenkrieg auf die Straße verlagert und am 27. März dieses Jahres mit einem Kleinlaster den neuen Partner seiner Ex-Frau von der Fahrbahn gedrängt.

Am Tattag war der Angeklagte mit seinem Fahrzeug stadteinwärts unterwegs gewesen. Ihm entgegen kam ein kleiner Pkw. Im Auto saßen seine Ex-Frau und der neue Partner der Frau. Den Feststellungen zufolge zog der Angeklagte nun sein Gefährt über die Fahrbahnmitte, so dass der Nebenbuhler nur noch sein Heil auf dem Grünstreifen finden konnte. Das Gericht ging davon aus, dass der Angeklagte das beabsichtigt hatte, um dem Nebenbuhler und vielleicht auch seiner Ex-Frau eins auszuwischen.

Der Angeklagte indes bestritt den Vorwurf. Gegen das Vechtaer Urteil hatte er Berufung eingelegt. Am Montag erklärte er, er habe damals aus Unachtsamkeit nur einen kleinen Schlenker gemacht. Er habe niemanden nötigen wollen, beteuerte er. Das Gericht glaubte aber mehr den Genötigten. Hintergrund des Verhaltens des Angeklagten soll ein Rosenkrieg sein, den er mit seiner Ex-Frau führt.

Der Angeklagte soll sich seiner Ex-Frau mehrmals genähert haben, obwohl der das nach dem Gewaltschutzgesetz nicht durfte. Ganz schlimm soll es geworden sein, als seine Ex-Frau eine Namensänderung der beiden gemeinsamen Kinder gefordert hatte. Der Angeklagte soll seine Kinder nicht sehen dürfen beziehungsweise sie wollen ihn nicht sehen. Der 46-Jährige trägt schwer daran. Diesbezüglich hatte er am Montag das volle Verständnis des Gerichtes. Seine Berufung aber wurde verworfen.

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