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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Dötlingen

KALENDER: Brettorfer Blickfänge begeistern

25.08.2006

BRETTORF Bürgermeister Heino Pauka ist von dem Werk sehr angetan. Es wurde gestern der Öffentlichkeit präsentiert.

Von Ulrich Suttka BRETTORF - Die Windmühle um 1900 bei Martens, die Kinder der Schule Brettorf-Ost im Jahr 1939, die Hochzeitsgesellschaft Spille in den Dreißigern – ein bunter Querschnitt aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts kennzeichnet den neuen Kalender „Historisches aus Brettorf“. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Brettorfer Vereine hat ihn gestern im Beisein von Dötlingens Bürgermeister Heino Pauka der Öffentlichkeit vorgestellt. „Es ist der erste historische Kalender dieser Art in der Gemeinde“, so Pauka, sichtlich angetan vom Kalenderwerk für 2007. Zwölf Fotos (Format 21 mal 27 Zentimeter) sowie eine bemerkenswert realistische Zeichnung des Hofes Zicht (1949) als Titelbild beinhaltet das Jahreswerk.

Die Idee sei in der AG im Vorfeld des Besuchs der Bezirkskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ entstanden, berichtete Vorsitzender Arno Müller. Die Urheberschaft sowie die komplette Umsetzung des Kalenders lagen in den Händen von AG-Vorstandsmitglied Helwig Röpken. Die Hoffnung auf Zusatzpunkte erfüllte sich zwar nicht wie erwünscht, da am Ende des Kommissionsbesuches kaum Zeit für die Kalenderpräsentation geblieben war, aber dafür hat Brettorf jetzt ein kalendarisches Schmuckstück für 2007 vorzuweisen. Die ersten Reaktionen seien sehr positiv, erzählte Röpken, viele hätten ihn angesprochen, wo es den Kalender gebe.

Nach einem Aufruf in der Presse hatte sich Röpken auf den Weg durchs Dorf gemacht, sprach mit vielen älteren Bürgern und konnte interessante Motiv entdecken. Ein Pferdegespann vor dem Pflug, der Bahnhof, Hof- und Gebäudeansichten – es ist eine bunte Mischung aus der Vergangenheit eines landwirtschaftlich geprägten Ortes.

Überwiegend konnten die gezeigten Personen auch benannt werden, nicht zuletzt dank der Hilfe von Gerold Spille. So sind auf dem Klassenfoto von 1939 alle Kinder sowie die Lehrer Gertrud und Heinrich Wieting namentlich zugeordnet.

Paukas Lieblingsmotiv ist eindeutig das November-Blatt. Es zeigt eine Hausschlachtung aus dem Jahr 1951 bei Schnier/Einemann. Das Schwein liegt langgestreckt am Boden, die Schlachter haben zünftig ein Bier in der Hand, die Kinder stehen dabei, vorne laufen Hund und Huhn. „Das ist kernig. So etwas suchen die Leute“, zeigte sich der Bürgermeister begeistert. Helwig Röpken ergänzte, dass es noch zwei weitere Motive von Hausschlachtungen gebe, die aber für einen schmückenden Kalender doch nicht so geeignet gewesen wären.

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