DöTLINGEN - Seit rund zwei Jahren ist die ev.-luth. Kirchengemeinde Dötlingen für die Jugendpflege in der Gemeinde Dötlingen zuständig. Die politische Gemeinde stellt das Geld (rund 100 000 Euro pro Jahr). Jugenddiakon Jochen Wecker und sein Team leisten die Arbeit und füllen die Jugendhäuser Neerstedt und Dötlingen sowie den Bolzplatz Aschenstedt mit Leben.
Ein Erfolgskonzept, wie Bürgermeister Heino Pauka am Donnerstagabend im Fachausschuss betonte: „Ein ganz dickes Lob“ zollte er Wecker nach dessen Tätigkeitsbericht. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen werde das Optimale geleistet, „und das sehr, sehr professionell“, so Pauka. Diese gute Jugendarbeit sei auch ein Standortfaktor, mit dem Dötlingen glänzen könne.
Wecker hatte in seinem Bericht die aktuelle Situation dargestellt. Das Team bestehe derzeit aus fünf Mitgliedern. Neben ihm machen Olaf Richter, Juliet Rasche, Katrin Neumann und seit kurzem Sara Lübben mit. Er sei mit der jetzigen personellen Situation sehr zufrieden. Zugleich bedauerte er die Veränderungen in der vergangenen Zeit. „Das hat aber keinen Qualitätseinbruch gegeben“, so Wecker.
Die Auslastung der drei Standorte bewertete Wecker differenziert. Im Dötlinger Jugendhaus laufe es bei den Kindern hervorragend. „Da haben wir volle Bude.“ Beim Kino seien mitunter 30 Kinder und mehr. Bei den Jugendlichen sei weniger los. Viele Besucher kommen aus Aschenstedt. „Böse formuliert, könnte man das Jugendhaus Dötlingen mit Rollen versehen und nach Aschenstedt fahren“, scherzte er.
Im Neerstedter Jugendhaus sei die Akzeptanz bei den Jugendlichen sehr gut, bei den Kindern befriedigend. „Da ist von Montag bis Freitag richtig was los“, so Wecker. Besonders am Freitagabend sei man an der Grenze des Machbaren angekommen. In Aschenstedt werde der Bolzplatz samt Hütte besonders von den Kindern gut genutzt, von den Jugendlichen weniger.
Neben dem Programm bietet die Jugendpflege viele Extra-Aktionen an, so die Radtour in den Osterferien, zweiwöchige Kinderbetreuung im Sommer (beide ausgebucht) oder die Beteiligung am Ferienpass. In Richtung Brettorf/Klattenhof sei man längst noch nicht so vernetzt, so Wecker auf Nachfrage von Gernot Kuhlmann. „Das ist deutlich ausbaufähig“, so Wecker über die Kontakte in diese Gemeindeecken.
startet die Jugendpflege ein neues Angebot am Donnerstag 18. März, 19 Uhr. Dann lädt sie ins Dötlinger Jugendhaus zum Spiel- und Klönabend unter dem Motto „Runter vom Sofa“ ein. Wecker sieht darin auch eine Möglichkeit für Neuzugezogene, Kontakte zu knüpfen.
und Sitzungen von Gremien nahm Jochen Wecker 2009 teil. „Das wird 2010 weniger. Jetzt ist etwas aufgebaut“, sagte er.
