DöTLINGEN - Fast 250 Kilometer gemeinsam gestrampelt, geschwitzt, mittags am Begleitfahrzeug gekocht, Räder repariert, Kirchen besichtigt, Quartiere gesäubert: Die Radtourfreizeit des Jugendteams der ev.-luth. Gemeinde Dötlingen war ein echtes Gemeinschaftserlebnis. „So etwas schweißt zusammen“, meinte denn auch Jugenddiakon Jochen Wecker über die fünf Tage. Was ihn besonders freute, weil er es mehrfach hörte: „Ich bin nächstes Mal wieder dabei!“

Auf dem Radfernweg „Meerweg“ waren acht Jungen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren mit den Betreuern Katrin Neumann, Andrea Ralle-Wecker und Jochen Wecker unterwegs. Die Erwachsenen begleiteten die Tour im Wechsel auf dem Rad oder im Begleitfahrzeug. „Die Mädchen, die eigentlich auch mitfahren wollten, haben leider kurzfristig abgesagt“, bedauerte Wecker.

Nach der Anreise mit der Bahn verlief die erste Etappe von Neustadt am Rübenberge bis zum Steinhuder Meer. Dort wurde in der Jugendherberge Quartier bezogen. Einzelne stürzten sich tatsächlich in die kalten Fluten.

Am nächsten Tag ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter. Unterwegs wurden Zwischenstopps im Dinopark Münchehagen und am Kloster Loccum eingelegt. In Heimsen an der Weser wurde die Gruppe im Gemeindehaus von Pastorin Kretschmer willkommen geheißen. Abends gab es ein Fußballspiel mit der örtlichen Jugend.

Der dritte Tag war absolut der anstrengendste. „Nicht nur, weil mit 100 Kilometern die weiteste Tagesetappe zu schaffen war, sondern vor allem, weil ein starker Gegenwind wehte“, so Wecker. Nach fast zehn Stunden im Sattel kam die Gruppe in der Jugendherberge Damme an. Hier wurde eine spontane Party mit anderen Gruppen angehängt.

Nächstes Ziel war Visbek, wo man in der evangelischen Gemeinde von Pastor Scheuer sehr freundlich aufgenommen wurde. In der Vollmondnacht wurde begeistert gespielt. Am Karfreitag besuchte die Gruppe den Gottesdienst und radelte über Wildeshausen nach Hause.