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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Dötlingen

Wasserspender kommt auch Umwelt zugute

23.01.2020

Dötlingen Rektorin Melanie Kahnt-Bock beobachtet es bei den Kindern: Die einen nehmen ihre Getränke in Stahlflaschen mit – die anderen in PET-Flaschen. Auf die PET-Behälter können die Schüler der Grundschule Dötlingen aber künftig verzichten. Vom OOWV (Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband) haben sie am Mittwoch Trinkflaschen bekommen. Diese gehören wiederum zum Wasserspender, den der Verband offiziell an dem Tag übergab.

Die Flaschen können die Kinder jetzt immer am Wasserspender auffüllen: Zusätzlicher Plastikmüll entfällt, weite Transportwege für das Getränk werden vermieden, betonte OOWV-Regionalleiter im Landkreis Oldenburg Stefan Fauerbach: „Trinkwasser ist ein Produkt aus der Region.“ Passend: Die Grundschule Dötlingen möchte erneut „Umweltschule in Europa“ werden. Die Auszeichnung wurde ihr – zuletzt 2019 – bereits mehrmals erteilt.

„Dies ist nun der erste Schritt“, kündigte Rektorin Kahnt-Bock am Mittwoch an, dass Schüler und Lehrer sich wieder bemühen, die Auszeichnung auch für die folgenden zwei Jahre zu erhalten. „Weitere Schritte werden folgen – unter anderem Projektwochen, die vom Landkreis unterstützt werden.“

Der erste Schritt zur Auszeichnung, der Wasserspender kommt bei den Kindern zumindest schon einmal gut an. „Viele Kinder haben kariöse Zähne. Deshalb haben wir überlegt, was man dagegen tun könnte“, erklärte Alexandra Demand, Jugendzahnärztin beim Landkreis, die Motivation hinter dem Projekt. Umgesetzt wird es von der Niedersachsen Wasser Kooperations- und Dienstleistungsgesellschaft mbh, einer hundertprozentigen Tochter des OOWV. Projektleiter ist Jörn Logemann. Alle Grundschulen im Verbandsgebiet beziehungsweise im Landkreis Oldenburg sollen mit Trinkspendern ausgestattet werden. „15 wurden bisher im Landkreis ausgestattet“, erklärte Logemann. Finanzielle Unterstützung – 37 500 Euro in diesem Jahr – kommt vom Landkreis.

Begleitet wurde die Übergabe durch Berthold Lüsse (Gesundheitsamt Landkreis Oldenburg) und Heino Menkens von der Gemeinde. Letzter verwaltet die Finanzen: Kahnt-Bock hatte von den Eltern je fünf Euro für die Trinkflaschen eingesammelt. „Von dem Geld werden neue Kohlensäurebehälter angeschafft.“ „Die Gemeinde hat außerdem den Wasser- und Elektroanschluss und neue Rohrleitungen bezahlt“, ergänzte Menkens über den Aufbau des neuen Spenders.

Die Wartungskosten werden im Übrigen durch einen Vertrag mit dem Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Hollen gedeckt: In dem Vertrag geht es darum, Gas, Strom und Wasser einzusparen. „Das, was wir einsparen, setzen wir für die Wartung ein“, erklärte Kahnt-Bock abschließend.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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