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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Dötlingen

Keine Entwarnung beim Niederwild

02.04.2019

Dötlingen 50 Jahre Mitglied im Hegering Dötlingen ist Heino Grotelüschen. Er trat am 1. Januar 1969 in den Hegering ein, wie Hegeringleiter Gunnar Boyens am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung im Dötlinger Hof hervorhob. Grotelüschen wird seine Ehrenurkunde und Nadel aber erst am 26. April bei der Versammlung der Kreisjägerschaft Delmenhorst-Oldenburg Land auf Gut Altona erhalten.

Insgesamt hatte der Hegeringleiter zehn Mitglieder auf der Liste der zu ehrenden Waidmänner stehen. Aktuell zählt der Hegering Dötlingen 150 Mitglieder. 40 Jahre Waidmann sind Rolf Wachtendorf und Wolfgang Meschter. Gleiches gilt für Friedrich Hollmann, Friedel Kolweyh, Georg Meyer, und Herwig Schulz. Letztere fehlten entschuldigt. Auf 25 Jahre im Waidwesen bringen es Carsten Stolle und Bernd Ellinghusen. Nicht anwesend war Ingo Sandersfeld. Ihnen allen sprach Karl-Wilhelm Jacobi in seiner Funktion als Vorsitzender der Kreisjägerschaft seine Glückwünsche aus.

Im Jahresrückblick ging Boyens auf das weiterhin niedrige Niederwildvorkommen ein. Das zeigte auch der Streckenbericht. 49 Fasane (plus zwei Fallwild) wurden 2018 erlegt, Bei den Hasen kamen 88 (davon 22 Fallwild) zur Strecke, bei den Wildkaninchen acht (11).

Ferner wurden 111 (4) Ringeltauben, 15 Nilgänse, 43 Stockenten, 19 Waldschnepfen, 169 (6) Rabenkrähen und 33 (1) Elstern geschossen.

Beim Damwild wurden zwei Hirsche (4) und neun Kahlwild (2) erlegt. Beim Schwarzwild kamen elf Tiere (2) zur Strecke wie auch 75 (32) Böcke und 62 (49) Ricken. Beim Raubwild konnten 73 (8) Füchse, 26 (1) Dachse, 19 (1) Steinmarder und 7 Baummarder geschossen werden. Fünf Iltisse (1) und 35 Nutria konnten ebenfalls geschossen werden.

Ferner ging Boyens auf die Blühstreifen-Aktion ein, die auf zehn bis 15 Hektar von Jägern und Landwirten seit Jahren in Dötlingen vorgenommen wird. „Wir können aber eine Wende noch nicht erkennen“, sagte der Hegeringleiter nicht ohne Sorge. Mehrere Faktoren würden zu dem geringen Insektenvorkommen führen. Dieses tierische Eiweiß würden aber gerade die Fasanenküken in den ersten drei Lebenswochen dringend benötigen.

In diesem Zusammenhang berichtete Boyens auch vom Gewinn des VGH-Preises „Natur und Umwelt 2018“, den das Revier Klattenhof erhielt. Mit dem Gewinn werden in diesem Jahr weitere Maßnahmen zum Wohle der Insekten umgesetzt.

Daneben berichtete der Hegeringleiter von der Ferienpassaktion, die auch in 2019 wieder stattfinden wird.

Themen waren ferner bei der Versammlung die Afrikanische Schweinepest und das Bekämpfen der Nutria-Population. Dazu wurde auch ein Vortrag zur Fangjagd gehalten. Kreisvorsitzender Jacobi gab einen Ausblick auf weitere jagdaktuelle Themen.

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