DöTLINGEN - Zunächst bedankte sich der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Rudi Zingler auf der Jahreshauptversammlung bei Harri Brendler für seine 25-jährige Ratsarbeit. Das SPD-Urgestein war im Herbst 2011 nicht wieder angetreten bei der Kommunalwahl. Aber so ganz lässt den Dötlinger die Politik noch nicht los, denn im Ortsverein übernahm er am Montagabend den Posten des Kassierers. Er löste Reiner Stolle ab, der die Finanzen der Dötlinger SPD über 20 Jahre geführt hatte und jetzt bei der Versammlung im Schützenhof Unter den Linden nicht erneut für das Amt kandidierte. Als Dankeschön erhielt Stolle ein Präsent.

Bei den geheim durchgeführten Vorstandswahlen ergaben sich noch weitere Veränderungen. Rudi Zingler erhielt von 15 Stimmberechtigten 13 Ja-Stimmen und eine Enthaltung und damit erneut das Vertrauen als Vorsitzender. Als Stellvertreterinnen des Vorsitzenden hatten bislang Gerti Essing und Britta Puttkammer mitgearbeitet. Für sie wurde Olaf Fleck als neuer Stellvertreter gewählt. Für den Posten des zweiten Stellvertreters blieb die Nachfolgersuche ohne Erfolg.

Wiederwahl gab es dagegen für Schriftführer Gerrit Meyer. Günter Graf, Hans-Dieter Posch und Arne Wilkens wählten die Parteimitglieder zu Beisitzern. Damit ist der SPD-Vorstand in Dötlingen derzeit ein reines Männergremium.

Ferner wurden Rudi Zingler, Hans-Dieter Posch und Britta Puttkammer als Delegierte für die Landtagswahlkreiskonferenz zur Aufstellung der Landkreiskandidaten am 16. März gewählt. Sie sind auch Delegierte für die zuvor stattfindende Unterbezirksdelegiertenkonferenz.

Im Jahresrückblick verwies Zingler auf die Aktivitäten zur Kommunalwahl und die gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Ortsverein Wildeshausen. So wurde zum Beispiel Olaf Lies begrüßt, und MdL Axel Brammer stellte das Thema Oberschule bei einer OV-Veranstaltung in den Mittelpunkt. Außerdem wies Zingler auf den Jahresempfang im Februar mit der SPD-Bezirksvorsitzenden Johanne Modder hin.

„Im Gemeinderat haben wir bei den Beratungen zum Haushalt nicht mehr viel Spielraum für größere Investitionen“, so Zingler. Der Haushalt sei von Sparzwängen diktiert. Mitte März werde es eine Klausurtagung um Gewerbegebiet und Steuern geben.

Kreistagsmitglied Gerrit Meyer berichtete von seinen ersten Erfahrungen im Kreishaus. Zurzeit stünden die Haushaltsberatungen im Mittelpunkt. Landtagsmitglied Brammer meinte, dass das Thema Wulff die eigentliche Arbeit im Landtag zurzeit noch überschatte.