DöTLINGEN - Der Nikolaus war am Montag in der Gemeinde Dötlingen unterwegs. Nicht mit dem Schlitten und auch nicht mit dem Bus, was eigentlich nicht verwunderlich gewesen wäre: Versteckte sich doch in dem roten Mantel und hinter dem weißen Rauschebart niemand anders als Helmut Fokkena, der Regionalleiter der Weser-Ems-Bus. Er war jedoch zusammen mit Verkehrsplaner Jens-Uwe Carstens und Revisor Frank Mehrens im Pkw-Kombi gekommen, den er für den Transport von 280 Stutenkerlen benötigte. Die leckeren Teigmänner („frisch aus Ostfriesland“) verteilten Fokkena und seine Mitarbeiter an die Mädchen und Jungen in den Grundschulen Neerstedt (160) und Dötlingen (120).

„Das ist wie Weihnachten für mich selber“, freute sich der Verkehrsmanager über seinen Besuch. Er genieße es, wenn Kinder Geschichten erzählen oder Gedichte aufsagen. Und damit er sich das auch merken konnte, schrieb der Mann in Rot alles in sein „Goldenes Buch“, in dem er auch die Wünsche und Adressen sowie gute und schlechte Taten der Kleinen notierte. Marvin zum Beispiel musste nach vorne kommen und dem hohen Gast in die Hand versprechen, dass er sich bessern wolle bis zum nächsten Jahr. Natürlich wollte der Nikolaus mit Sitz in Oldenburg von den Kindern auch noch wissen, wer denn alles mit dem Bus fährt. Die Antworten müssen dem Mann gefallen haben – er machte am Ende hinter seinem Bart ein ganz zufriedenes Gesicht.