Aschenstedt - Dötlingens Liberale haben sich einiges für 2013 vorgenommen. Das haben der Vorsitzende der Ortsvereins, Claus Plate (zugleich Fraktionschef), seine Ratskollegen Dierk Garms und Eckehard Hautau sowie Vorstandsmitglied Dr. Folkhard Steenken beim Pressegespräch in Aschenstedt verdeutlicht. Aktuellste Aufgabe: die Unterstützung der Landespartei im Wahlkampf. Daher war auch der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Christian Dürr, zugegen, ebenso FDP-Kreistagsvorsitzender Ernst-August Bode. Auf den klassischen Wahlkampfstand vor dem Einzelhandelsmarkt werde aber diesmal verzichtet, so Plate. „Wir wollen das ganze Jahr für die Bürger erreichbar sein, nicht nur kurz vor der Wahl“, so Plate über das Selbstverständnis der FDP.

Dem Gast konnten die Dötlinger von erfreulichen Entwicklungen berichten. Die ohnehin schuldenfreie Gemeinde hat es 2012 geschafft, dank verbesserter Steuereinnahmen und Ausgabendisziplin den Etat auszugleichen. „Wir haben kein Geld für unsinnige Sachen ausgegeben“, betonte Garms den Konsens im Rat, nur mit den vorhandenen Mitteln zu wirtschaften.

Klares Ziel: die Eigenständigkeit der Gemeinde zu wahren. Möglichen Fusionsideen des Landkreises mit Delmenhorst erteilte die liberale Runde eine klare Absage.

Als Dötlinger Ziele definierte Plate den Erhalt der Grundschulen, die Förderung der energetischen Sanierung von Gebäuden aus den sechziger bis achtziger Jahren, die Ansiedlung junger Familien, die Bereitstellung von Budgets für Bauhof sowie die Straßen- und Radwegeunterhaltung, die es wieder auszubauen gelte. Weiter am Ball will die FDP beim Radwegebau bleiben, so für das Reststück Brettorf-Uhlhorn als auch Brettorf-Klattenhof-Immer. Anzupacken gelte es die Sanierung des Dötlinger Heidewegs vom Lopshof bis zur Friedenseiche, so Plate. Beim Bürgerwindpark betont die FDP nachdrücklich die Beteiligung der Bürger und die Auswahl eines Standortes. Beim Biogas soll es bei den 13 bestehenden Anlagen bleiben, allenfalls kleine Hofanlagen bis 75 KW sollen zusätzlich möglich sein.