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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Dötlingen

RÜCKBLICK: Ein „rundes“ Jahr in vielerlei Beziehung

31.12.2008

DöTLINGEN Dötlingen hat investiert: Das ist an vielen Stellen in der Gemeinde zu sehen. Die gut gefüllte Kasse machte manches möglich, wovon andere Kommunen kaum zu träumen wagen. Ein Überblick von A bis Z.

Aufschrei an der Landesstraße 872 kurz vor Neerstedt: „Platz da!“ steht auf einem großen Plakat, das für das neue Gewerbegebiet Neerstedt-Süd wirbt. Einmal wurde bisher der Aufschrei erhört: Im Herbst siedelte sich Gerd Bolling mit seiner Firma „Alternative Energien“ an.

Braaklander Reitclub heißt ein neuer Verein in der Gemeinde. Er ist in Neerstedt beheimatet. Die Zahl der Reitvereine bleibt aber unverändert, denn in Brettorf musste die Reit- und Fahrgemeinschaft (RuF) im Mai Insolvenz anmelden. Sie hatte sich mit dem Kauf von Halle und Anlage übernommen.

Chorprojekt: Die Grundschulen und die Kirchengemeinde taten sich zusammen. Der Kinderchor, der drei Mal das Musical „Ein großer Tag für Vater Martin“ aufführte, wird ein Erfolg. Die Fortsetzung ab Januar 2009 ist schon terminiert.

Dachboden ausgebaut: Im April konnten Freiwillige Feuerwehr und Turnverein Brettorf zusammen mit vielen Helfern die Früchte ihrer Arbeit ernten. Durch mehr als 3500 Stunden an Eigenleistungen ist das Obergeschoss des Hauses der Vereine komplett ausgebaut worden. Neue Räume für Feuerwehr und Turnverein und selbst einen Fitness- und Geräteraum gibt es jetzt.

Euroart, die Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien, ist um ein Mitglied reicher: Im Sommer wird Dötlingen dank seiner Geschichte als Künstlerdorf in die illustre Runde aufgenommen.

Fluss verlängert: Der Altarm rund um die Aschenbeck’sche Insel bei Dötlingen ist mit viel Aufwand an die Hunte angeschlossen worden. Ergebnis: 600 neue Fluss-Meter.

Gemeinsam mit Förster Johannes Steffens haben die Dorfgemeinschaften Klattenhof, Bergedorf und Bürstel-Immer die Ausschilderung des Stühes für Wanderer und Radfahrer verbessert. Im August feierten 120 Gäste die offizielle Einweihung.

Halt in Aschenstedt: Ende des Jahres schließen sich die Dötlinger Vereine zusammen, um gemeinsam für die Wiedereröffnung des Bahnhofs in Aschenstedt zu trommeln.

Irritiert zeigten sich die Ostrittrumer von einer Einzäunungsmaßnahme am O-Berg. Da war der Zugang zu einer Sitzecke plötzlich durch einen Elektrozaun versperrt. Nach einigen Wochen wurde der Schildbürgerstreich wieder beseitigt.

Jugendarbeit neu organisiert: Die politische Gemeinde bezahlt sie, die Kirchengemeinde organisiert sie. Jugendpflegerin Marion Küker schied aus dem Amt, im August übernahm Jugenddiakon Jochen Wecker die Arbeit hauptamtlich. Neben den Jugendhäusern in Neerstedt und Dötlingen gehört dazu seit dem Herbst auch der neue Bolzplatz in Aschenstedt. Erste Zwischenbilanz: Das landesweit ungewöhnliche Trägerschaftsmodell in der Gemeinde funktioniert gut.

Kaninhop: Eine bisher weitgehend unbekannte Sportart, die aber dank der Brettorferin Anja Abel und der Gruppe der I 102 Wildeshausen auf vielen lokalen Veranstaltungen zum gern gesehenen Gast wurde.

Lesestoff legte die Dötlingen-Stiftung passend zum Weihnachtsfest unter den Tannenbaum. Auf knapp 100 Seiten beschreibt Peter Kratzmann 29 „Künstler der Gegenwart“. Nach langer Vorgeschichte und mancher anstrengender Diskussion gab es damit doch noch ein Happy-End für dieses Projekt.

Meisterfeier in Neerstedt: Die „Waterboys Neerstedt“ gewannen den Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Beachhandball in Cuxhaven. Das wurde begeistert gefeiert. Jubel über DM-Goldmedaillen auch bei den Brettorfer Faustballern: Die männliche Jugend A und die Frauen 35 holten sie im Frühjahr.

Nagelneu ist das Rathaus in Neerstedt zwar nicht, aber so gut wie. Im Frühjahr endete der umfangreiche Aus- und Umbau. Beim Tag der offenen Tür überzeugten sich viele Besucher von dem ebenso schmucken wie funktionalen neuen Rathaus. Auch die Außenanlagen erstrahlen in einem neuen Glanz. ExxonMobil, weiter kräftiger Gewerbesteuerzahler, spendierte ein Wasserspiel für den Vorplatz.

Ortsdurchfahrt Neerstedt: zweifelsohne die Baustelle 2008 in der Gemeinde. Anfang des Jahres wurde zunächst auf Höhe des Schützenhofes ein Fahrbahnteiler eingebaut. Ab September ging es um ein Kernstück des Dorferneuerung: den Neubau des Kreisels. Auch wenn die Baustelle einige mitunter schwer nervte: Mit der Fertigstellung ist die Kritik an dem 600 000-Euro-Projekt weitgehend verstummt.

Partnerschaft gefestigt: Dötlinger und De Marner genossen gemeinsam ein großes Kohlessen im März. Im Sommer kam es zu ersten Kontakten zwischen Künstlern aus beiden Kommunen.

Qualität: Gute Noten haben die Inspektoren des Landes den beiden Grundschulen gegeben. Grundschule und Sprachheilschule Neerstedt freuten sich zudem über das Klasse-2000-Zertifikat und die Auszeichnung als sportfreundliche Schule.

Rustikales Ambiente und tolle Filme: Diese Mischung bescherte dem Dötlinger Scheunenkino sehr gute Zuschauerzahlen. Erstmals gab es gar einen Filmabend in der Dötlinger Kirche.

Sieger: Beim Kreisentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ hat das Dorf Dötlingen mit Immer-Bürstel die Nase vorne. Nach diesem Erfolg fiebern alle dem nächsten Wettbewerb im Jahr 2009 entgegen.

Tennis unterm Dach wollte der TC Altona wieder anbieten, doch das Projekt scheiterte. Die für einen Zuschuss notwendige Kooperation mit den Neerstedter Tennisspielern kam nicht zustande. Allein war die Halle für den TCA aber nicht finanzierbar.

Unfall am Dötlinger Dorfring. Ein 40-Tonner-Lastwagen krachte im Februar in den Treffpunkt Menschenkind (die ehemalige Post). Verletzt wurde niemand, aber die Eröffnung des Treffpunkts verzögerte sich.

Volkswagen, Typ Crafter: Das ist seit November das neue Gemeindemobil. Den „flotten Dötlinger“ ließ sich die Kommune 35 000 Euro kosten. Das Vorgängermodell hatte 323 000 Kilometer auf dem Tachometer.

Wegebau: Dank der Zuschüsse aus dem Förderprogramm Profil baute die Kommune die Wege Krusenbusch, An der Dackheide und Pfennigstedter Weg aus (Gesamtkosten fast 700 000 Euro). Der Landkreis brachte die Brettorfer Ortsdurchfahrt in Ordnung.

X-mal durften sich die Werder-Anhänger aus dem Fanclub 27801 in diesem Jahr an ihren grün-weißen Kickerstars freuen, aber auch ärgern. Eine einzige Erfolgsgeschichte war dagegen die Entwicklung des Fanclubs, inzwichen der zweitgrößte in der Republik mit mehr als 580 Mitgliedern.

Ypsilanti, Andrea: Sie sorgte in der Hessen-SPD für reichlich Turbulenzen auf offener Bühne. Hinter verschlossenen Türen ging es bei den Dötlinger Genossen auch hoch her. Im Januar warf Klaus-Walther Löhlein den Ortsvereinsvorsitz hin. Nachfolger wurde Holger Schneidewind. Im Oktober krachte es in der Fraktion: Löhlein wurde ausgeschlossen und macht fraktionslos weiter.

Zweiter Abschnitt beim Ausbau der Parkflächen „Zur Loh“. Nach dem großen Parkplatz 2007 kam 2008 der weitere Abschnitt in Höhe der Friedhofskapelle an die Reihe. Auch hier wurden weitere Stellflächen geschaffen. Ausgebaut hat die Gemeinde auch die Einmündung des Wirtschaftswunderwegs in den Heideweg. Damit wurde die Parksituation am Lopshof verbessert. Er hat sich inzwischen zu einem Magneten in Dötlingen entwickelt.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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