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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Dötlingen

Umwelt: Energiebonus lässt die Grünen nicht ruhen

08.05.2013

Dötlingen Die Einführung eines Energiebonusses für besonders energieeffiziente Neubauten hat der Dötlinger Umwelt- und Energieausschuss jüngst zurückgestellt. Zunächst soll über die Förderung von Altbauten nachgedacht werden und dann das Gesamtpaket beraten werden, so die einmütige Empfehlung. Schon in der Sitzung hatte der Ratsherr von Bündnis 90/Die Grünen, Timo Schürmann, lautstark seinen Unmut über das Verhalten von CDU und SPD sowie von Bürgermeister Heino Pauka geäußert, die die Altbauförderung in den Fokus rückten, kundgetan. Jetzt legt er für die Grünen in einer Stellungnahme nach.

„Das über die Landkreisgrenzen hinaus anerkannte und vom Bürgermeister als ,Chefsache’ bezeichnete Projekt Energieeffizientes Dötlingen (EED) bekommt durch diese Entscheidung einen faden Beigeschmack“, findet Schürmann, Fraktionsvorsitzender der Dötlinger Grünen und Vorsitzender im Umwelt- und Energieausschuss. „Es wäre nur konsequent gewesen, auch im Bereich der Neubauten aktiv zu werden, auch wenn wir unbestritten den größten Nutzen in der Altbausanierung sehen und diese auch durch die Aktion ,Taten statt Warten‘, den Klimaschutzmanager und durch die Sanierungen in den öffentlichen Gebäuden konsequent durchführen.“

Auf besonderes Unverständnis stößt bei Schürmann die Art und Weise, wie es zur Ablehnung kam: „Ende Februar herrschte im Ausschuss noch Einigkeit, dass wir einen solchen Bonus interessierten Bürgerinnen und Bürgern anbieten wollen. Lediglich über die Höhe der Förderung wurde diskutiert und mit knapper Mehrheit entschieden, dass die Verwaltung zwei finanziell nachgebesserte Vorschläge vorlegen soll. Dass nun mit Ausnahme der FDP und uns Grünen die übrigen Parteien gar keinen Bonus mehr wollen, ist nur schwer nachvollziehbar“, so Schürmann.

Besonders ein Schreiben von Pauka an alle Ratsmitglieder, in dem er sich gegen den Bonus ausspricht, scheine bei der SPD Wirkung gezeigt zu haben. „Die vom Bürgermeister geäußerten finanziellen Bedenken teilen wir nicht, zumal Experte Andreas Hauth von einer überschaubaren Nachfrage ausgeht.“

Das vom Bürgermeister angekündigte Konzept zur Altbausanierung begrüßen die Grünen ausdrücklich. „Wenn wir auch noch etwas für die Neubauten anbieten würden, wäre die Gemeinde bestens aufgestellt und das Projekt EED eine richtig runde Sache. So bleibt es bei einem kleinen Makel“, so Schürmann.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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