Dötlingen - Das „gute Pflanzwetter“ haben einige Mitglieder der Ortsgruppe Dötlingen des Naturschutzbundes (Nabu) jetzt genutzt, um bei strömendem Regen auf der Obstbaumstreuwiese in Dötlingen entlang der Kreisstraße heimische Gehölze ins Erdreich zu setzen.
Schon am Tag zuvor waren die Nabu-Mitglieder, ergänzt durch die gerade gegründete Ortsgruppe Wildeshausen, im Dorfgarten von Dötlingen tätig gewesen. „Es geht dabei um den zweiten Abschnitt des Sperlingsprojektes, das von der Bingo-Stiftung unterstützt wird“, zeigte Marianne Steinkamp im Gespräch auf. „Dazu gehört nicht nur diese Fläche hier im Dorf, sondern auch der Dorfgarten und die Gluhe“, beschrieb Steinkamp.
Ziel ist es, nach und nach die drei Flächen extensiv zu entwickeln. Dazu gehöre auch, die Flächen nicht in der Brut- und Setzzeit zu mähen, wie es bislang gemacht worden sei.
Vor allem heimische Gehölze sind es, die die intelligente Mischung an Pflanzen ausmachen. Haselnuss, Felsenbirne, Wildrosen und mehr gehören zu dem Pflanzensemble. Das ergebe eine Mischung, die dafür sorge, dass immer etwas vor Ort blüht und damit Nahrung für Insekten und auch Bienen biete. Dabei seien auch Vorschläge vom Klattenhofer Bienenfachmann Götz Neuber (Imkerverein Hatten) eingeflossen.
