Dötlingen - Die Ergebnisse der Planungswerkstatt „Leben und Wohnen im Alter in der Gemeinde Dötlingen“ sind am Donnerstagabend erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden. Der Jugend-, Sport- und Sozialausschuss tagte extra im Saal des Dötlinger Hofes, damit die breite Öffentlichkeit der Präsentation des Instituts für Partizipatives Gestalten (IPG) folgen kann. Mit 17 Bürgerinnen und Bürgern fiel das Interesse allerdings deutlich geringer aus als erwartet. Dafür war die Zufriedenheit in der Ausschussrunde über das bisher Erreichte umso größer. Bürgermeister Heino Pauka lobte die Arbeit der Bürgerinnen und Bürger in der Planungswerkstatt als „ganz, ganz hervorragend“.

Bereits im Verwaltungsausschuss am 16. Mai soll die Konkretisierung der jetzigen Konzeptskizze angeschoben werden. Dazu gehört auch die weitere Mitarbeit des Büros IPG: „Es ist gut gewesen, dass wir uns professionelle Unterstützung gesichert haben“, so Pauka. „Sie stecken im Stoff“. lobte er die Kompetenz der Huntloser bei den Themen des demografischen Wandels. Ebenso sei es richtig gewesen, im Sommer 2012 die Reißleine gezogen haben nach der Diskussion um das geplante DRK-Seniorenzentrum am Goldbergweg und ganz neu angefangen zu haben. „Jetzt geht die Arbeit erst richtig los“, machte der Bürgermeister deutlich, dass der Weg zur Umsetzung noch ein weiter ist. „Ohne Geld wird es nicht gehen“, stellte er klar, aber betonte zugleich: „Wir werden Mehrwerte schaffen.“ Dötlingen habe die Chance, als vorbildliches Beispiel beim Thema „Demografischer Wandel“ zu dienen. Die Vorschläge der Planungswerkstatt seien „zukunftsträchtig“.

Jascha Rohr vom Büro IPG hatte die Präsentation vorgestellt. Er warb ab Mai 2013 für Projektteamsitzungen. Nach der Sommerpause soll ein professionelles Entwicklungskonzept erstellt werden, im Dezember eine entsprechende Bürgerinstitution gegründet werden. Daran arbeitet derzeit bereits eine Gruppe und informiert sich über rechtliche Möglichkeiten. Ab 2014 soll die Strategie dann umgesetzt werden. „Die Zeitplanung ist ehrgeizig, aber machbar“, so Rohr.

Ulrich Suttka
Ulrich Suttka Kanalmanagement