Dötlingen - Einen gelungenen Premiereabend feierte die Theatergruppe des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen am Sonnabend mit dem plattdeutschen Stück „Een kommodigen Obend“ im Dötlinger Schützenhof. Im sehr gut besuchten Saal beim Theaterabend der Freiwilligen Feuerwehr Dötlingen schlug die Stimmung hohe Wellen und es gab reichlich Gelächter im Publikum. Das Ensemble um Leiterin Gunda Evers zeigte sich auf den Punkt genau vorbereitet auf die große Premiere.
Der Zweiakter von Ingo Sax handelt von dem Baggerfahrer Manni (Helmut Petermann), der allein zu Hause ist. Seine Frau Monika kümmert sich nach dem Sturz um ihre Mutter. Nachdem die Kumpels von Manni den rituellen freitäglichen Skatabend absagten, wollte er sich auf einen ruhigen Abend einrichten, doch dann klingelt es an der Haustür. Polternd schlagen fünf Frauen, Freundinnen seiner Ehefrau, auf. Sie hatten sich zu einem Klönabend bei Longdrinks verabredet und um die aktuellsten Verkaufsschlager auszuprobieren. Da hier allerdings nur Frauen erwünscht sind, musste er ehrenhalber für den Abend zu einer Frau ernannt werden. So erfährt er einiges über Cocktails, Küchengeräte, Dessous und noch viel mehr.
Mit dem Stück gehen die Dötlinger in den kommenden Monaten auf Rundreise. In der Gemeinde Dötlingen stehen in 2014 weitre Auftritte sowohl auf der Neerstedter Bühne als nochmals im Dötlinger Schützenhof an.
Es spielen mit: Erika Schulte als Lehrerin Kathrin, Erika Peters als Dessous-Verkäuferin, Inke Schulte-Brod als Floristin, Edith Bruns als Hanna Stern, Imke Evers als Beamten-Witwe und Helmut Petermann als Manni.
