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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Dötlingen

AUSSCHUSS: Politik zufrieden mit dem Start

21.02.2009

NEERSTEDT /DöTLINGEN Genau ein halbes Jahr ist Jochen Wecker inzwischen als hauptamtlicher Jugenddiakon der ev.-luth. Kirchengemeinde Dötlingen im Amt. Am Donnerstagabend hat er im Jugend-, Sport- und Sozialausschuss der Gemeinde Dötlingen ausführlich über die Startphase und die nächsten Schritte informiert. Für seinen bisherigen Kurs erhielt er die volle Rückendeckung der Dötlinger Politik: „Die Arbeit ist auf dem richtigen Wege“, meinte SPD-Fraktionschef Rudi Zingler. „Mit dem ersten halben Jahr sind wir alle einverstanden“, sagte Gernot Kuhlmann (CDU). Auch Anke Luthardt (FDP) äußerte sich in diese Richtung.

Im Sommer des vergangenen Jahres hatte die politische Gemeinde die komplette Jugendarbeit an die Kirche übertragen. Wecker machte keinen Hehl daraus, dass die ersten Monaten durchaus zu Differenzen mit einigen Honorarkräften geführt hätten. Er sei als hauptamtlicher Vorgesetzter eingestellt worden. „Haushalt ist mein Job. Wir können das nicht gemeinsam diskutieren.“ Diese neue Struktur hätten sich die wenigsten zuvor so klar gemacht, so dass es zunächst ein mühsamer Diskussionsprozess gewesen sei.

Drei Honorarkräfte hätten zwischenzeitlich aufgehört. Mit Katrin Neumann und Juliet Rasche habe er zwei neue Kräfte gewinnen können. Als Aufgabe der Honorarkräfte bezeichnete Wecker die Arbeit mit den Kindern, das Schaffen einer „liebevollen Atmosphäre“, die Eltern informieren und „dass immer mehr Gäste kommen“.

Eine Erfahrung aus dem Aufruf für ein zweiwöchiges Ferienprogramm im Sommer stellte Wecker zur Diskussion. Hierfür hatte er stapelweise Anfragen aus anderen Kommunen erhalten, bevor sich der erste Dötlinger überhaupt gemeldet hatte. Er blieb bei seinem Kurs, das Angebot für Auswärtige nicht zu öffnen. Inzwischen ist es auch allein mit Dötlingern ausgebucht. „Ist es richtig, Auswärtige auszuschließen?“, lautete Weckers Frage in die Runde. Die Antwort war ein klares „Ja“. Vorrangig müssten Jugendliche aus der eigenen Gemeinde von den Angeboten profitieren, waren sich die Ausschussmitglieder einig.

Wecker hat zwischenzeitlich 53 Briefe an die früheren Mitglieder des Vereins „Pro Jugend“ verschickt und sie zu einem Gesprächsabend gebeten. Das bestätigte er auf Nachfrage von Ute Ziemann (SPD). Der Jugenddiakon möchte mit den einstigen Trägern der Jugendarbeit ins Gespräch kommen, sich mit ihnen austauschen und daraus Schlüsse für die künftige Arbeit ziehen können.

Kommune zahlt 110 600 Euro für freie Jugendarbeit

Einen Zuschuss von 110 600 Euro zahlt die Gemeinde Dötlingen im Jahr 2009 an die Dötlinger Kirchengemeinde für die Jugendarbeit. Darin enthalten sind gemäß des Trägerschaftsvertrags die Personal- und Honorarkosten, die Fix- und Sachkosten für den Betrieb der Jugendhäuser in Dötlingen und Neerstedt sowie des Bolzplatzes in Aschenstedt. „Für 10 000 Euro mehr im Jahr haben wir dafür eine kompetente Fachkraft, die Jugendarbeit in einer Hand und einen Bolzplatz in Aschenstedt. Das ist kein schlechter Deal“, so die Ausschussvorsitzende Ute Ziemann.

Die Resonanz auf die Angebote nehme im Dötlinger Jugendhaus langsam zu, in Neerstedt etwas schneller, meinte Wecker. Bis in die Altersgruppe der Konfirmanden würden die Angebote wahrgenommen, so Wecker, von noch älteren Jugendlichen allerdings momentan gar nicht mehr.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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