Neerstedt - Die Suche nach einer einvernehmlichen und auch möglichst optimalen Lösung für das „Leben und Wohnen im Alter in Dötlingen“ geht in die nächste Runde. Am Montagabend trafen sich rund 30 Interessierte im Neerstedter Gemeindezentrum der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dötlingen auf Einladung der politischen Gemeinde sowie dem Institut für Partizipatives Gestalten (IPG), vertreten durch Jascha Rohr.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen die Materie, stammen sie doch schon überwiegend aus den ersten IPG-Workshops, in denen das Drei-Säulen-Modell unter dem Dach einer Genossenschaft oder anderen Trägerinstitution erarbeitet wurde.
Nachdem die Gemeinde dieses Ergebnis wohlwollend im Mai zur Kenntnis genommen hatte, setzt sie den Kurs fort. Übe die weitere Begleitung des Projektes hat sie mit dem Institut IPG einen entsprechenden Betreuungsvertrag geschlossen.
Projektleiter Jascha Rohr zeigte zunächst die Grundlagen der Zusammenarbeit auf, deren Bedingung eine kontinuierliche Mitarbeit sein soll. Das weitere Vorgehen wird ergebnisoffen angepackt. Dafür wird die aktive und engagierte Mitarbeit der Dötlinger Bürgerinnen und Bürger erbeten.
Projektleiter Rohr stellte elf Termine für das weitere Vorgehen vor.
Nach der Sommerpause wird es ein erstes Projektgruppentreffen am 8. August um 19.30 Uhr gegeben. Auch zwei Planungswerkstätten sind vorgesehen. Bis zum Dezember des Jahres folgen dann neben den Werkstätten acht weitere Treffen, in denen ein Projektergebnis erarbeitet werden soll.
Doch auch über die Sommerpause sollen die Dötlinger nicht tatenlos bleiben. Bis zum 31. Juli wird eine Umfrage unter den Gemeindebewohnern durch die Projektteilnehmer gestartet.
Unterstützend sollen die Bezirksvorsteher ins Boot geholt werden, um die Fragebögen möglichst flächendeckend zu verteilen. Es wird darum gebeten, möglichst schnell die Fragen zu beantworten und die ausgefüllten Bögen an die Gemeindeverwaltung, beziehungsweise Ansprechpartnerin Elke Brunotte im Rathaus in Neerstedt weiterzuleiten.
Die Umfrage dient als Orientierungshilfe und soll den Ist-Zustand in Sachen Erwartungen und Vorstellungen sowie der Mobilität der Bürger beschreiben. Altersbeschränkungen gibt es keine. Um das Projekt transparent zu halten, wird für die Projektteilnehmer vom IPG eine „Drop-Box“ im Internet eingerichtet, in der die Ergebnisse für alle einsehbar nachzuverfolgen sind.
