DONNERSCHWEE - Beim Tanz im „Hof von Oldenburg“ in Rastede lernten sie sich 1949 kennen – eine Begegnung mit Folgen: Denn zwei Jahre später heirateten Gerda und Gerhard Osterloh in der Rasteder St.-Ulrichs-Kirche. Ihren 60. Hochzeitstag feierten die Eheleute am Donnerstag. Zu den Gratulanten zählten auch Helmut Fokkena, Vorsitzender der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) Oldenburg, und Stadtteilbetreuer Lothar Hartmann. Sie überreichten dem Jubelpaar einen Präsentkorb, einen Blumenstrauß sowie eine Urkunde.
Gerhard Osterloh (81) stammt gebürtig aus Rastede. Nach einer Lehre von 1946 bis 1949 zum Fernmelde- und Feinmechaniker in den Lehrwerkstätten der Bundesbahn in Oldenburg und München arbeitete er bei der Fernmeldemeisterei in Münster. Von 1952 bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1991 war Gerhard Osterloh als Bundesbahnbetriebsinspektor der Signalmeisterei Oldenburg im Einsatz.
Gerda Osterloh (82) wurde in Markthausen (Ostpreußen) geboren. Nach der Flucht aus der Heimatstadt im Jahr 1945 kam die Familie nach Rastede, wo Gerda Osterloh ihre große Liebe fand. Beruflich war sie als Haushälterin tätig. Zwei Kinder zog das Ehepaar groß. Zur Familie gehören mittlerweile auch vier Enkelkinder und ein Urenkel.
Schon seit Jahrzehnten wohnen Gerda und Gerhard Osterloh in Oldenburg – im Stadtteil Donnerschwee. Hier bewirtschaften sie seit mehr als 40 Jahren einen Kleingarten. Aber nicht nur die Gartenarbeit ist ihr Hobby, sie reisen und wandern auch gern. Seit über 25 Jahren werden die Urlaubsorte Schulenberg im Harz, Berchtesgaden und Oberstdorf jährlich besucht.
Gerhard Osterloh spielt darüber hinaus seit dem 18. Lebensjahr Tischtennis und ist seit 1956 aktives Mitglied im SV Eintracht Oldenburg. 33 Jahre leitete er dort die Tischtennisabteilung. Der 81-Jährige nimmt noch heute regelmäßig an den Punktspielen in der Kreisliga teil. Trainiert wird zweimal wöchentlich.
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