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ST Im Kindergarten herrscht kein Stillstand

DONNERSCHWEE - Falls die St.-Bonifatius-Kirche geschlossen werden sollte – der Kindergarten bleibt. Das betont dessen Leiterin Monika Osterhues.

Von Susanne Gloger

DONNERSCHWEE - Das letzte Wort hat der Bischof noch nicht gesprochen: Wie berichtet, ist die St.-Bonifatius-Kirche am Brahmkamp von der Schließung bedroht. „Und nun kursiert das Gerücht, dass auch der St.-Bonifatius-Kindergarten geschlossen wird. Das stimmt aber nicht“, betont die Leiterin Monika Osterhues. Sie befürchtet, dass aufgrund der Spekulationen einige Eltern ihre Kinder nicht mehr im katholischen Kindergarten, der allen Konfessionen offen steht, anmelden mögen.

Von Stillstand ist in dem Kindergarten am Brahmkamp 26 wahrlich nichts zu spüren. Gerade ist man in den vier Vormittagsgruppen, in denen 92 Kinder von drei bis sechs Jahren betreut werden dabei, alles für das Herbstfest vorzubereiten. Das wird am Sonnabend, 24. September, gefeiert. Zur Einstimmung treffen sich die Gäste um 14.30 Uhr in der St.-Bonifatius-Kirche. Ab 14.45 Uhr gibt es im Kindergarten viel Programm. Spiele für Kinder und für Erwachsene zählen dazu. Für den Herbstmarkt haben die Kinder schon Knete hergestellt, und es wurde Marmelade gekocht. In einer Cafeteria gibt es viele Leckereien.

„Wir sehen ein solches Fest als gute Ergänzung unseres Konzeptes und Bildungsangebotes“, sagt Monika Osterhues. Von 7.30 bis 14 Uhr (mit Mittagstisch) ist der Kindergarten montags bis freitags geöffnet. Die pädagogische Arbeit in der Einrichtung werde vom christlichen Glauben geprägt, so die Leiterin. „Unser Aufgabe ist es, den Kindern christliche Grundwerte wie Vertrauen, Toleranz, Liebe, Geborgenheit, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Solidarität zu vermitteln.“ Das geschehe auch durch das Mitwirken bei Gottesdiensten sowie Feiern im Kindergarten und in der Gemeinde.

Ein weiteres Ziel sei die Förderung des Sozialverhaltens. „Die Kinder lernen, Konflikte zu lösen, erfahren ihre Stärken und erhöhen ihr Selbstwertgefühl“, erzählt Monika Osterhues. Die Welt erobern können die Kinder auch auf dem Spielplatz. Eine große Bedeutung hat laut Osterhues auch die Zusammenarbeit mit den Eltern.

Erst im vergangenen Jahr wurden über ein Qualitätsmanagement ein Leitbild und ein Handbuch über die pädagogische Arbeit erstellt. „Nun streben wir die Zertifizierung an, sagt die Leiterin. Von einer Schließung könne also nicht die Rede sein.

„Wir sehen

ein solches

Fest als gute

Ergänzung“

M. Osterhues
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