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NWZonline.de Region

Aus 100 Megawatt Leistung wurden 3500

30.07.2016

Oldenburg Die Effizienz der Biogasanlagen hat sich mit einem Voranschreiten der Technologie stark verbessert. Als die Biogasanlagen im Jahr 2000 neu auf dem Markt der erneuerbaren Energien waren, lag die „installierte elektrische Leistung“ bundesweit bei unter 100 Megawatt. Die Anzahl sowie die Leistung der Anlagen stiegen, so dass

2007 eine Leistung von etwa 1250 MW erbracht wurde.

Nach einem explosionsartigen Zuwachs der Anlagen, welche Jahr für Jahr neue Leistungsrekorde erbrachten, wurde im Jahr 2014 eine Leistung von etwa 3500 MW erreicht. Durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) können die Betreiber einer Biogasanlage bestimmte Boni erhalten.

Begonnen wird mit der Basisprämie, welche sich durch die „Nawaro“-Anlage (Nachwachsende Rohstoffe) ergibt. Darauf folgen weitere Boni. Beispielsweise gibt es einen sogenannten Güllebonus. Die Betreiber einer „Nawaro“-Anlage müssen nachweisen, dass 30 Prozent der Biomasse aus Gülle bestehen. Außerdem gibt es einen Emissionsbonus. Dieser Bonus wird vom Gesetzgeber erteilt, wenn nachgewiesen wird, dass bestimmte Abgaswerte eingehalten werden. Umweltschädliche Stoffe wie Formaldehyd oder andere oft chemische Abgase dürfen keinesfalls in die Umwelt gelangen.

Ein weiterer Bonus ist der Technologiebonus, welcher durch eine Erweiterung im Maschinenbereich zur Stromerzeugung sowie zur Konversion von Biomasse erreichbar ist. Schließlich können Biogaserzeuger den Kraft-Wärme-Kopplungs-Bonus, kurz KWK-Bonus, erzielen. Dieser setzt voraus, dass Strom mit fossilen Energieträgern in gleichem Umfang ersetzt wird. Je mehr Boni der Biogashersteller mit der Leistung seiner Biogasanlage einbringt, desto mehr Ertrag kann erbracht werden. Die Effizienz kann durch Fehler in der Biogasanlage beeinflusst werden. Die Reparaturen häufen sich, je länger die Anlage in Betrieb ist. In der Regel kann das Problem vom Landwirt geregelt werden.

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