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NWZonline.de Region

Die Stadt gegen den Klimawandel

22.05.2017

Oldenburg Die Stadt Oldenburg beschloss im Jahre 2012 ein Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept mit dem Ziel, dem Klimawandel entgegenzuwirken, indem man 100 000 Tonnen Kohlenstoffdioxid bis zum Jahre 2020 gegenüber 1990 einzusparen versucht, um so den Treibhauseffekt zu verringern. Dies entspricht einer Reduzierung der CO2-Emission von etwa 28 Prozent pro Einwohner. Da Oldenburg generell eine Stadt mit vergleichsweise geringem CO2-Verbrauch pro Person ist, ist dieser Richtwert für die Stadt ein schwierigeres Unterfangen.

Um dieses Ziel erreichen zu können, gründete die Stadt im Jahre 2002 die Initiative „Klima(+)Unternehmen“. Grund dafür war, dass der Oldenburger Unternehmenssektor einen Anteil von etwa einem Drittel an der gesamten CO2-Emission der Stadt ausmacht. Die größte Ursache dafür ist die Nutzung von Energien aus fossilen Brennstoffen, die bei ihrer Verarbeitung Treibhausgase erzeugen. Würden die Unternehmen also zum Beispiel natürliche Energien wie Solar-, Wind- und Wasserkraft nutzen, könnte man die CO2-Emission verringern und das gesetzte Ziel umso schneller erreichen.

Mit der Initiative „Klima(+)Unternehmen“ wendet sich die Stadt an kleine und mittlere Unternehmen in Oldenburg. Es werden kostenlos umfangreiche Informations- und Beratungsangebote bereitgestellt. Dadurch sollen die Unternehmen unterstützt werden, die Ressourcen zu schonen, indem sie Energien effizient nutzen und auch einsparen und möglicherweise auch auf Erneuerbare Energien umsteigen.

Auch die Unternehmen haben dabei einige Vorteile. Sie sparen an Energiekosten und werden gleichzeitig zu Klimaschützern. Damit werden wiederum eine Imageverbesserung und ein Wettbewerbsvorteil erzielt.

Doch nicht nur im Unternehmenssektor wird gegen den Klimawandel vorgegangen. Mit zahlreichen Projekten wie zum Beispiel dem Energiesparprojekt „abgedreht?!“, bei dem der Strom an Oldenburger Schulen ausgeschaltet wird, fördert die Stadt den Klimaschutz. Ein ähnliches Projekt mit dem Namen „fifty fifty!“ wird auch für Dienststellen der Stadt angeboten.

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